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    <title>Bei Chez Buster : Rubrik:löcken</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>BusterG</dc:publisher>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:date>2008-11-01T18:11:24Z</dc:date>
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    <title>Bei Chez Buster</title>
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  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/5291838/">
    <title>Geld macht nicht glücklich, es ...</title>
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    <description>Mit Geld kannst du die Götter bewegen, ohne Geld nicht einen Mann. weiß ein - arg materialistisches - chinesisches Sprichwort und natürlich wissen alle, die in den Film gehen, dass nicht das Geld arbeitet, sondern die Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der österreichische Dokumentarfilmer Erwin Wagenhöfer überzeugt nach seiner Lebensmittel-Doku We feed the world diesmal mit einem Film, der die Mechanismen des Finanzmarkts aufdeckt. Anders als etwa Michael Moore hält sich Wagenhofer angenehm im Hintergrund und lässt Neoliberale wie Globalisierungskritiker zu Wort kommen. Die Arbeit des Regisseurs besteht für Wagenhöfer darin, &quot;die Mechanismen nachvollziehbar, spannend, aber unspektakulär zu erklären und dadurch seinem Publikum die Möglichkeit zu geben, eigene Rückschlüsse zu ziehen&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich haben sicher die weitaus meisten Kinobesucher die manchmal etwas langatmig präsentierten Fakten schon gekannt und waren erneut etwas deprimiert, weil wieder nur die Probleme und nicht eine Möglichkeit gezeigt wurde, wie etwas zu ändern wäre.</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/l%C3%B6cken&quot;&gt;löcken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-01T01:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/5272713/">
    <title>Hände!</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/5272713/</link>
    <description>Das Porträtieren so Matisse verlangt nach einer Identifikation mit dem Gegenüber, alle vorgefassten Meinungen oder Ideen bleiben außen vor [H. Matisse: Zeugnis 1951]. Nun wissen wir ja dass es sich beim porträtieren um den mehr oder minder gelungenen Versuch handelt, die Ähnlichkeit zu treffen im besten Falle basierend auf Kenntnissen der Physiognomie. Was aber, wenn man einfach keine Hände zeichnen oder malen kann und zuweilen auch erhebliche Probleme mit den Nasen hat? Diese Frage beantwortet die Staatsgalerie Stuttgart mit über einhundert &lt;a href=&quot;http://www.stuttgart.de/sde/menu/frame/top.php?seite=http%3A//www.stuttgart.de/sde/item/gen/222590.htm&quot;&gt;Portraits von Matisse&lt;/a&gt; erschöpfend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Buster/images/IMG_7799n.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;58&quot; alt=&quot;IMG_7799n&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/Buster/images/IMG_7799n.jpg&apos;,500,289);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Buster/images/IMG_7799n_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;[La dame en vert, 1909]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Dame in Grün wird die ganze Anmut des Bildes durch einen wüsten Fleischklumpen zerstört, der die beiden gefalteten Hände darstellen soll. Eine vergebliche Flucht ins Halbabstrakte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Buster/images/IMG_7801n.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;77&quot; alt=&quot;IMG_7801n&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/Buster/images/IMG_7801n.jpg&apos;,500,384);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Buster/images/IMG_7801n_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;[L&apos;Espagnole au tambourin, 1909]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hand der Spanierin scheint nur auf den ersten Blick gelungen, sie ist fast doppelt so groß wie der Kopf und eine solche Fingerhaltung widerspricht jeglicher Anatomie zumindest solange man nicht alle Finger der Hand gebrochen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Buster/images/IMG_7802n.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;IMG_7802n&quot; width=&quot;68&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/Buster/images/IMG_7802n.jpg&apos;,271,397);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Buster/images/IMG_7802n_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;[Tete d&apos;une jeune fille, 1915]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausgemacht missratene Trinkernase schmückt den Kopf des jungen Mädchens und bei der Nase der Lydia einem seiner letzten Ölbilder rettet sich Matisse gerade noch in einen langen Strich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Buster/images/IMG_7805n.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;IMG_7805n&quot; width=&quot;77&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/Buster/images/IMG_7805n.jpg&apos;,384,500);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Buster/images/IMG_7805n_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;[Madame L.D. Portrait vert, bleu et jaune, 1947]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Posen erinnern mehr an griechisches Ringen denn an ein Portrait, sind aber zwingend notwendig wenn man keine Hände kann: Eine Hand in den Nacken unter das Haar und die zweite Hand wird irgendwie unter den Ellbogen gequetscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Buster/images/IMG_7804n.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;IMG_7804n&quot; width=&quot;77&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/Buster/images/IMG_7804n.jpg&apos;,384,500);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Buster/images/IMG_7804n_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;[Emma L., 1916]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lexactitude nest pas la verité hat er gesagt, aber wenn man keine Hände kann und manchmal auch mit den Nasen Probleme hat, kann man dennoch ganz hervorragende Portraits erstellen wie bei meinem liebsten und auch dem wie ich finde eindrücklichsten Bild der Ausstellung: Die Hände werden einfach aus dem Bild gestreckt und die Nase gleich gar nicht gezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;500&quot; alt=&quot;IMG_7806n&quot; width=&quot;381&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Buster/images/IMG_7806n.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
[Katja en robe jaune, 1951]</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/l%C3%B6cken&quot;&gt;löcken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-22T17:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/5255423/">
    <title>Exposé-Enthüllungen</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/5255423/</link>
    <description>Die Götter wohnen überall, &lt;br /&gt;
sie anzuflehn steht schwachen Menschen schön. &lt;br /&gt;
[F. v. Schiller: Die Horen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich nennen die ja jeden Fetzen Papier den sie einem rüber reichen hochtrabend ein Exposé. Sie reichen auch nur, wenn man sich schon mal nackig macht; einer wollte gar wissen, was ich monatlich verdiene bevor er mir zwei Seiten Geschmiere per Mail zukommen lässt, was ein verkommener Berufsstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Enthüllung gehört zwischenzeitlich zu meinem täglich Brot und nur mit großer Mühe widerstehe ich der alltäglichen Versuchung meine Berufsbezeichnung &lt;a href=&quot;http://www.chippendales.de/&quot;&gt;entsprechend&lt;/a&gt; zu variieren. (Die sehr belesene, vieltausendköpfige Leserschaft hat zwischenzeitlich fraglos auch schon die zarte Doppeldeutigkeit meines enthüllend-exposierten Schreibens mit einem wissend-zarten Aufhorchen quittiert.) Jedenfalls hat die Lektüre so schlecht genannter Exposés derzeit den Stellenwert eingenommen, den früher die Morgenzeitung hatte. Aber wer schildert meine ehrliche, tägliche Entrüstung, wenn auf den Fotos schon wieder nur leere Wände, verlassene, weiß gestrichene Würfel abgebildet sind?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, wahre Exposés leben auf mit ihren Bewohnern und deren Accessoires: Auf dem Werk das Wohnzimmer vom Flur aus betitelt ist, ragt ein chromfarbener Wäscheständer halb ins Bild an dem ein rosafarbenes Lätzchen neben einer weißen Unterhose und schwarzen Socken aufgereiht ist. Im Hintergrund an der Wand ist eine Art Harlekin drapiert, umrankt von einer Deutschlandfahnen-Lichterkette. Ein anderes Wohnzimmer mit Blick auf den Balkon zeigt die Rückansicht eines braunen, recht großen, kurzhaarigen Hundes mit erhobenem Schwanz, eine arg flitterbunte Decke liegt auf der cremefarbenen Couch über der prangt ein Bild mit einem großen, roten Herzen umrankt von allerlei ridikülen kleinen Herzen. Das Wohnzimmer Aluminiumstraße in Grevenbroich (nie hatte ich solches angefordert, wer wollte auch dort wohnen?) ist gar bevölkert mit einem älteren Mann der auf dem Glascouchtisch vor sich neben dem übervollen Aschenbecher ein Glas Rotwein stehen hat und auch einen Rührkuchen, auf der Auslegware krabbelt ein hellblau bekleidetes Kind zwischen Bauklötzen und einer verschämt abgestellten Weinflasche, im Fernseher ist viel grüner Rasen zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maklerbrut jetzt aber hergehört: Solche Darstellungen möchte ich ab heute sehen, möchte gierig voyeurhaft verfolgen können wie andernorts ganz unbekümmert gewohnt, getrunken, gewaschen und gekrabbelt wird und nicht bitte diese sakrotan-leeren, klinischweiß-getünchten Hühnerkäfige mit immerdemgleichen öden Buchenlaminat und immerdergleichen faden Rauhfasertapete in immerdemgleichen schwachsinnig gutgeschnitten-hellem Wohnzimmer. Ist das so schwer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gut: Wahre Poesie ist nun wirklich nicht Jedem gegeben und denen, die wie ich darüber im Übermass verfügen, wächst die Verantwortung der Teilhabe Anderer zu. Ich könnte ja vielleicht stark überteuerte Fortbildungsseminare für euch veranstalten. Freilich müsste ich mich für ein zielgruppenaffines Wording gefährlich weit herablassen. Auf dem Bild Großzügiges Südseite-Wohnzimmer mit Sonnenbalkonzugang wäre dann die ganze Familie um die kukidenstrahlende Großmutter versammelt, auf ihrer Tagesdecke der dicke schnurrende Kater im Hintergrund ein Bravo Starschnitt von Andre Rieu. Die Komposition Luxuriöses Wohnzimmer in der Luxemburger Straße enthielte die mit einem gestreiften Hosenanzug bekleidete Hausherrin, die ihrem im gemütlichen Designer-Fersehsessel mit Kaschmirdecke bedeckten Gatten ein Glas Cognac zur selbstverständlich wohlverdienten Feierabenderholung reicht, auf dem Marmorbeistelltischchen ein kaum angenagter Käseigel. Die knallige Variante Wohnzimmer: Wo wohnen noch Spaß macht würde ein Paar im besten Alter zeigen, die sich über ihre Lesebrillen hinweg zuzwinkern und sich sehr sichtlich auf den seichten Krimi freuen und auch die zahllosen Kunden schwedischer Pressspanmöbel würden sich wieder finden unter dem Titel Wohnzimmer: Zum Leben und überall wären quietschbunte Plastikmöbel zwischen quietschfidelen Plastikkindern und die bunte Mutti würde grade mal reinschauen ins Lebezimmer und der bunte Vati würde sich darüber ganz doll freuen und die Familie würde vielsagend bunt in die Kamera winken und jeder Betrachter wollte sofort, jederzeit und immer wieder in dieses unglaubliche Lebezimmer einziehen wollen. So macht man das, debil-senile Maklerbrut. Alles klar jetzt?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eng ist die Welt, und das Gehirn ist weit, &lt;br /&gt;
leicht beieinander wohnen die Gedanken, &lt;br /&gt;
doch hart im Raume stoßen sich die Sachen. &lt;br /&gt;
[F. v. Schiller: Wallensteins Tod]</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/l%C3%B6cken&quot;&gt;löcken&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-10-14T16:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/5172074/">
    <title>Visionäääär Denken (Folge 342): Happy Xmas, NOW!</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/5172074/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Buster/images/IMG_0390n.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;IMG_0390n&quot; width=&quot;79&quot; align=&quot;left&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/Buster/images/IMG_0390n.jpg&apos;,395,500);return false;&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Buster/images/IMG_0390n_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die Spekulatius sind schon seit zwei Wochen hier in den Regalen, Dominosteine auch, bis Däzämber sind die ungenießbar und ursprünglich sollte der Titel der absolut volxhochscoolreifen Arbeit auch lauten: &quot;Irgendwie klaglos Freitagabends vom belgischen Viertel nach Deutz kommen&quot; oder vielleicht sogar: &quot;Kirschernte, im dunklen &lt;a href=&quot;http://www.kopfhoch-studio.de/blog/&quot;&gt;Remstal&lt;/a&gt; tut sich was&quot;. Abär Xmas ist grade halt einfach echt voll visionäääär - Ich weiß das aus jederzeit immer gut unterrichteter Quelle, echt jetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[B.C. Buster: &lt;strike&gt;o. T.&lt;/strike&gt;, &lt;strike&gt;Irgendwie klaglos Freitagabends vom belgischen Viertel nach Deutz kommen&lt;/strike&gt;, &lt;strike&gt;Kirschernte, im dunklen Remstal tut sich was&lt;/strike&gt;, wischs you ä happy Xmas, NOW! 2008 (Volxhochscoolmodus)]</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/l%C3%B6cken&quot;&gt;löcken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-05T21:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/5169235/">
    <title>Doppelter Mantra-Haiku</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/5169235/</link>
    <description>Stetig, Tag um Tag,&lt;br /&gt;
reihen sich aneinander&lt;br /&gt;
vergangene Wunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Mitternacht:&lt;br /&gt;
Im Wasser des Rinnsteins&lt;br /&gt;
die Milchstraße.</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/l%C3%B6cken&quot;&gt;löcken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-04T16:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/5152680/">
    <title>Das Schweigen der Fische</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/5152680/</link>
    <description>Worüber der Fisch nicht sprechen kann&lt;br /&gt;
Darüber musst auch du Ludewig schweigen&lt;br /&gt;
Kaum einer fängt mit dir philosophieren an&lt;br /&gt;
Das sagt doch alles und sollte dir was zeigen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz unter uns versteht dies noch ein Schwein?&lt;br /&gt;
Um Spöttter abzuwehrn und ausgemachte Jecken&lt;br /&gt;
Wird Selbst zum Sein zum wackren Geist befrein&lt;br /&gt;
Man bricht den Kopf sich ab und wirft sich in die Ecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ist das nicht geheuer wie da bei dir Erkenntnis wächst&lt;br /&gt;
Von Leitern ist die Red die fort gestoßen und du streckst&lt;br /&gt;
Ach Ludewig zerquetschst ganz böse mein Latein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kanns nicht weitergehn mit uns ein Ende muss sich finden&lt;br /&gt;
Und machst Dus nicht ich werds gewiss zusammenbinden&lt;br /&gt;
Wenn man die Scheisse riecht dann greift man doch nicht rein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[B. C. Buster: Das Schweigen der Fische. Hastig verfasstes, klangarmes Sonett  eine offene doch sehr notwendige Aussprache, 2008 (mit recht vorwurfsvollem Unterton auf einem Stuhl stehend zu rezitieren)]</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/l%C3%B6cken&quot;&gt;löcken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-27T23:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/5026529/">
    <title>Zwischen Fall und Flug</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/5026529/</link>
    <description>Du Runder, der das Warme aus zwei Händen &lt;br /&gt;
im Fliegen, oben, fortgiebt, sorglos wie &lt;br /&gt;
sein Eigenes; was in den Gegenständen &lt;br /&gt;
nicht bleiben kann, zu unbeschwert für sie, &lt;br /&gt;
zu wenig Ding und doch noch Ding genug, &lt;br /&gt;
um nicht aus allem draußen Aufgereihten &lt;br /&gt;
unsichtbar plötzlich in uns einzugleiten: &lt;br /&gt;
das glitt in dich, du zwischen Fall und Flug &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
noch Unentschlossener: der, wenn er steigt, &lt;br /&gt;
als hätte er ihn mit hinaufgehoben, &lt;br /&gt;
den Wurf entführt und freilässt -, und sich neigt &lt;br /&gt;
und einhält und den Spielenden von oben &lt;br /&gt;
auf einmal eine neue Stelle zeigt, &lt;br /&gt;
sie ordnend wie zu einer Tanzfigur, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
um dann, erwartet und erwünscht von allen, &lt;br /&gt;
rasch, einfach, kunstlos, ganz Natur, &lt;br /&gt;
dem Becher hoher Hände zuzufallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Rainer und Maria Rilke: Der Ball. &lt;br /&gt;
In: Der neuen Gedichte anderer Teil, 1908]</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/l%C3%B6cken&quot;&gt;löcken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-29T07:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/4998368/">
    <title>Herr A. kam nicht bis Düsseldorf</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/4998368/</link>
    <description>Visions, Missions, Exit-Strategien  ich mache was sie so brauchen antworte ich ihm über meine Lesebrille hinwegblickend mit sorgfältig einstudierter Überheblichkeit auf seine Frage, ob ich als Philosoph auch für Finanzdienstleister beratend tätig würde. Es gelingt mir dabei so gerade eben, dem Geflunker nicht auch noch eine Verbindlichkeit zu unterlegen, als ob es gelte zwischen uns einen Bausparvertrag für die nächsten dreißig Jahre auszuhandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Banker aus Düsseldorf ist mein Gegenüber den die verheerenden Fehlspekulationen der letzten Monate stetig weiter nach oben befördert haben. Nun sitzt er mir in der üblichen schwarzen Le Corbusier-Sitzgelegenheit gegenüber wie sie Banker in ihre weiträumigen Vorstandsetagen zu stellen pflegen. An den Wänden dekorativ pop-artiges, sehr unaufdringlich und überaus stimmig inszeniert; ohne kleinste Brüche, die darauf hinweisen könnten, dass hier gelebt wird. Heißen Menschen, die Betonfluchten solcherart aufhübschen eigentlich immer noch Raumausstatter?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aristoteles vertritt die These, dass das Ziel aller absichtlichen Handlungen das im guten Leben verwirklichte Glück ist  lag es daran, dass er keinen Shareholder Value, ja gar keine Banker kannte? Über Ethik hatte er mich gebeten zu referieren, fünfundvierzig Minuten vor einer handverlesenen Zahl seiner Kollegen. Ich dürfe auch gerne, hat er, ganz um eine vertrauliche Atmosphäre bemüht, noch zweifach am Telefon nachjustiert, die aktuelle Bankenkrise zum Aufhänger machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so habe ich ihm den Gefallen getan und aufgehangen, bin professorenhaft konzentrische Kreise abgeschritten um seine Kollegen, die in den Freischwingern wippten wie Schulkinder es zu meiner Zeit taten, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Ich war unverfroren - und offen gestanden auch beschäftigt - genug gewesen mich nicht vorzubereiten, nur eine Handvoll Zitate auf einem USB-Stick, der war dafür jedoch der Etage sehr angemessen goldfarbengrell. Die anschließende Erörterung war jedenfalls so kurzatmig bemüht wie ziellos. Einer der Herren glaubte gar über so etwas wie Halbbildung zu verfügen, was freilich schnell und bestimmt ausgeräumt werden konnte. Sehen Sie, dafür verstehe ich so gar nichts vom Optionshandel in Chicagoer Schweinehälften habe ich ihn später geflissentlich freundlich verabschiedet und zweifle zwischenzeitlich sehr, ob er für das Erkennen solcher Boshaftigkeit überhaupt mit hinlänglich Sensoren ausgestattet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ethik gilt für Aristoteles als eine philosophische Disziplin, die den gesamten Bereich menschlichen Handelns zum Gegenstand hat, diesen Gegenstand mit philosophischen Mitteln einer normativen Beurteilung unterzieht und zur praktischen Umsetzung der auf diese Weise gewonnenen Erkenntnisse anleitet. Die von den Sophisten vertretene Auffassung, dass es für ein Vernunftwesen wie den Menschen unangemessen sei, wenn dessen Handeln ausschließlich von Konventionen und Traditionen geleitet wird bereite hierfür den Boden. Spätestens seit Aristoteles die Auffassung vertrat dass menschliche Praxis grundsätzlich einer vernünftigen und theoretisch fundierten Reflexion zugänglich sei, wissen wir jedoch gesichert, dass Aristoteles nie bis Düsseldorf kam. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau meines Gastgebers wurde hinzubestellt zum abschließenden Abendessen in kleiner Runde. Sehr unüblich eigentlich solche Besetzung eines Geschäftstermins um einen Vertrag auszuhandeln und noch überraschender aber für mich recht schnell zu erkennen, dass mein Gegenüber seine Frau, eine deutlich jüngere Brasilianerin, in seiner zwischenzeitlichen Position scheinbar schon mehr als Stigma begreift denn als den üblichen Zierrat. Meine fünf Worte Português mit der ich sie begrüße führen jedenfalls zu einer für mitteleuropäische Managementkreise deutlich zu emotionalen Begrüßung. Sie stellt sich als Vera Cristina vor und ihr Mann scheint fortwährend zu leiden unter den überaus sympathischen Missachtungen geltender Verhaltensregeln seiner heute zu bunt bekleideten Gattin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das abschließende Essen findet, gerade so als ob es gelte einen größtmöglichen Kontrast zur chromglänzenden Vorstandetage zu finden, in einer Art Cantina im Düsseldorfer Süden statt. Der echte Geheimtipp erweist sich als ebenso fragwürdig wie vieles an diesem Tag und fügt sich schon deshalb überaus angemessen ein. Also wir können von Ihnen sagt mein männliches Gegenüber mit jovialer Betonung auf dem wir beim letzten Glas Tapada Grande tinto und meint damit nicht das vor mir sitzende ungleiche Ehepaar sondern das Unternehmen mit dem er sich überaus eifrig zu identifizieren scheint, noch jede Menge profitieren. Aber im letzten Moment hält er die kurz aufzuckende Hand zurück die mir den für einen derben Kuhhandel angebrachten Handschlag anzubieten scheint. Profitieren? erwidere ich sicher eine Handbreit zu unterkühlt, ging es nicht irgendwie um Ethik angesichts der Bankenkrise? und proste Vera Cristina demonstrativ eine Sekunde länger als wahrscheinlich angemessen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht um zu wissen, was die Tugend ist, machen wir die Ethik zum Gegenstand unserer Betrachtung, sondern damit wir tugendhafte Menschen werden, denn was hätten wir sonst für einen Nutzen davon? [Aristoteles, Nikomachische Ethik] &lt;br /&gt;
Ethik kann so wenig zur Tugend verhelfen, als eine vollständige Ästhetik lehren kann, Kunstwerke hervorzubringen. [A. Schopenhauer: Aphorismen]</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/l%C3%B6cken&quot;&gt;löcken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-16T22:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/4961333/">
    <title>Endlich klare Konferenzergebnisse</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/4961333/</link>
    <description>Nach nächtelangem Verhandlungspoker auf der Bonner Artenschutzkonferenz wird der Bundesumweltminister morgen früh erschöpft aber sichtbar stolz und glücklich im alten Wasserwerk vor die zahllosen Vertreter der internationalen Presse treten und erstmals greifbare und klar durchdachte Ergebnisse präsentieren (denen man freilich auch ein bisschen ansieht, dass sie in letzter Minute entwickelt wurden). Durch gewohnt hartnäckigen Investigativjournalismus kann &lt;b&gt;Bei Chez Buster&lt;/b&gt; heute schon weltexklusiv das ausgefeilte und kompromisslose Instrumentarium vorstellen das fraglos das Artensterben ein Problem der Vergangenheit werden lässt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;*&lt;/b&gt; Zuwiderhandlungen werden ziemlich hart bestraft. Arten haften für ihre &lt;strike&gt;Kinder&lt;/strike&gt; Unterarten. Näheres regelt dem &lt;strike&gt;dicken Patenonkel vom Knut&lt;/strike&gt; Gabriel sein Bundesgesetz das er sobald er mal Zeit hat &lt;strike&gt;erlassen&lt;/strike&gt; &lt;strike&gt;erarbeiten&lt;/strike&gt; aufschreiben wird. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;(Anm. Schriftführer: &lt;br /&gt;
ad 1) Text sollte noch geglättet werden. &lt;br /&gt;
ad 2) Der WiMi soll hier noch was reinschreiben nicht das das sonst gegen die Industrie geht am Ende)&lt;br /&gt;
ad 3) Gabriel will nochmal prüfen ob wir manches Viehzeug (Läuse, Zecken, Milchkühe u. dergl.) nicht besser doch aussterben lassen sollen.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/l%C3%B6cken&quot;&gt;löcken&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-05-30T16:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/4937690/">
    <title>Sieger ...</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/4937690/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://tippen.kopfhoch-studio.de/lmo.php?action=tipp&amp;todo=wert&amp;file=1BL0708.l98&quot;&gt;Sieger&lt;/a&gt; sind bloß &lt;a href=&quot;http://www.kopfhoch-studio.de/blog/3090&quot;&gt;gescheiterte Märtyrer&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Sieger glaubt an den Zufall &lt;br /&gt;
[F. W. Nietzsche, Zur Genealogie der Moral, 1887]</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/l%C3%B6cken&quot;&gt;löcken&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-05-20T08:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/4681762/">
    <title>Achse des Bösen und Geschenke des Himmels</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/4681762/</link>
    <description>Man könnte ja fast Mitleid mit ihm haben - wenn er denn nicht so durch und durch böse wäre. Er ist Schuld dass wir ausgelassen und gut gelaunt waren. &lt;br /&gt;
Dat wor dä &lt;a href=&quot;http://ksh.wikipedia.org/wiki/Nubbel&quot;&gt;Nubbel&lt;/a&gt;! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir faul, versoffen und unverantwortlich den letzten Cent für Bier ausgegeben haben.&lt;br /&gt;
Dat wor dä &lt;a href=&quot;http://www.narrenwiki.de/wiki/index.php/Nubbel&quot;&gt;Nubbel&lt;/a&gt;! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schuld hat er auch am völlig missratenen Motto für die Session 2009: Unser Fastelovend himmlisch Jeck. &lt;br /&gt;
Dat wor dä &lt;a href=&quot;http://www.domradio.com/Default.asp?ID=33947&amp;&quot;&gt;Meisner&lt;/a&gt;!</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-05T23:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/4620500/">
    <title>Ein cholerisches Rumpelstilzchen in der analen Phase</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/4620500/</link>
    <description>Meine Leser wissen, dass ich immer und jederzeit zu Hartmut BahnCHEF stehe. Und so ein kleiner Ausrutscher beim Rechnen, Herrschaftszeiten, der Mann ist ein Tycoon und hat halt die Milliarden und Millionen durcheinander gebracht, wer einen Buchhalter und Cellospieler sucht ist hier eben fehl am Platze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Mehdorn ist fehlfixiert auf den Börsengang und er agiert wie ein cholerisches Rumpelstilzchen zu Lasten der Bahnkunden und des Bahnpersonals. Deswegen ist er untragbar sagte Grünen-Fraktionschef Fritz Kuhn der Frankfurter Rundschau und empfahl der rotschwarzgekleideten Äinschie Merkel den BahnCHEF flugs auszuwechseln. Nun ist der gute Fritz wenn schon kein Psychoanalytiker so doch immerhin Linguist und durfte sich auch mal für drei Jahre Professor für sprachliche Kommunikation im heimeligen Stuttgart nennen. Deshalb sollte er eigentlich wissen, dass schon eine Fixierung eine wirklich saublöde Sache ist und mithin echt nicht gut, das Wörtchen fehl- davor hätte es also gar nicht gebraucht, dennoch spielt er uns (unbewusst womöglich?) den Schlüssel zum Verständnis von all dem Gedöns in die fragenden Hände. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für den Grünen ein cholerisches Rumpelstilzchen ausmacht beschreibt die Psychoanalyse noch treffender mit dem analen Charakter. Dabei wird vordergründig von der Darmentleerung gesprochen, ein großes Ganzes von Zurückhalten und Hergeben (offensichtlich als düsteres Symbol für Tarifkämpfe!). Natürlich wird sich alles später durch Sublimierung und Reaktionsbildung im Charakter der Tarifpartner niederschlagen müssen. Jedenfalls ist das nicht mehr mit simpler Mathematik gegeneinander aufzurechnen. Alles ist irgendwie arg kompliziert hintergründig: Selbstredend werden durch die Friedenspflicht aka Latenzzeit einige Charakterzüge nicht sofort sichtbar und so deutlich wie am Ende einer Tarifrunde, jedenfalls haben Menschen mit analem Charakter ein eher zwanghaftes Verhalten, rigide Rituale, gruppenstörenden Eigensinn und fallen durch übersteigernd sture Rechthaberei aber auch direkte Zwangssymptomatik auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der BahnCHEF hat, folgt man dem Verständnis der Psychoanalyse, eine zu rigide Art der Sauberkeitserziehung durchlebt. Der Erziehungsberechtigte Tiefensee hat statt liebevoller und geduldiger Fürsorge mitten in der analen Phase des Zurückhaltens und Hergebens beim Tarifpoker unseren BahnCHEFs plump autoritär behandelt und so lange gedrängelt und mit Eisenbahnentzug gedroht, bis der der Ohnmacht nahe BahnCHEF unter irgend ein Stück Papier seine Unterschrift gesetzt hat und damit eine wirtschaftlich unsinnige Entscheidung (Hartmut) sanktioniert hat. Und solch verwerfliches Tun führt offensichtlich eher über kurz als lang zu einem rigideren, trotzigeren ergo analen Charakter, zu Rechenfehlern und überhaupt solchen hitzigen Brandreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das der Papa Tiefensee nur vorher gewusst hätte, dass der BahnCHEF nur Ofer ist und Verständnis und Zuneigung braucht! Ich finde es schade, dass er einen guten Erfolg schlecht redet, sagte der (noch!) verständnislos im ZDF-Morgenmagazin. Die Reaktion des BahnCHEFS sei eine erste heftige Reaktion, für die ich kein Verständnis habe. Hätte er doch nur einmal nachgesehen beim Siggi Freud dass durch Ausübung von Zwang in der Entwicklungsphase sowohl Symptom- wie auch Charakter-Neurosen entstehen können. Im Unbewussten vom BahnCHEF hat sich durch Tiefensees rücksichtslos autoritär manische Machtmanifestation der Thanatos dominant entwickelt. Dieser Trieb ist eisiger Ausdruck der negativen Lebensenergie und kennt nur Zerstörung. Tja und Triebe sind nun mal treibende Kraft für alle Menschen und werden durch die Instanz des BahnCHEF-ES (das Lustprinzip!) ausgelebt, eben der unbewusste Teil im BahnCHEF. Nach dem traumatisierenden Zwangserlebnis wollte unser Hartmut einfach sofortige Triebbefriedigung haben, ohne sich um Moral und Konventionen zu kümmern. Da kann man schon mal von Entlassungen reden und ein paar Zahlen durcheinander bringen. Doch, doch, so könnte das passiert sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte freilich auch so gewesen sein, dass ein cholerisches Rumpelstilzchen mit nicht nachvollziehbaren Zahlen hantiert, weil er sieht wie seine Felle davon schwimmen: Der Börsengang geht aus politischen Gründen zumindest vorläufig in den Orkus und die Gewerkschaften versauen ihm auch noch die saccharinsüße Bilanz, die geldgeile Investoren locken sollte. Aber das, liebe vieltausendköpfige Leserschaft, ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden.</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/l%C3%B6cken&quot;&gt;löcken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-16T15:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/4593383/">
    <title>Deutschsein: Vom Hindukusch zur Münchner U-Bahn</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/4593383/</link>
    <description>Deutschland wird, so der allzeit blitzgescheite Peter Gauweiler in Wildbad Kreuth, in Müncher U-Bahnen verteidigt, am Bahnhof Zoo in Berlin und in der Frankfurter Innenstadt&quot;. Hamburger, Kölner, Stuttgarter oder gar Bonner sollten jetzt nicht gleich beleidigt sein, weils dort nichts zu verteidigen gilt. Für alle freilich, die grade mit Jeeps, Panzern und Tornados unsere Freiheit am Hindukusch verteidigen wie es seinerzeit noch der überaus blitzgescheitere Peter Struck proklamiert hat, gibts nun gewiss ein großes Umdenken. Nur noch eine Frage der Zeit wird es sein, bis Tornado-Aufklärungsflugzeuge durchs DEUTSCHE Münchner U-Bahn-Netz tieffliegen, das Technische Hilfswerk am DEUTSCHEN Bahnhof Zoo eine Schule für benachteiligte DEUTSCHE Mädchen bauen wird und der DEUTSCHE Dow Jones und das DEUTSCHE Rotlichtviertel bis auf den letzten DEUTSCHEN Leopard Panzer und Goethes DEUTSCH für Ausländer-Schulungen verteidigt werden wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Talliban bei Handkäs und Applewoi am DEUTSCHEN Mainufer? Die Ballakbomber im DEUTSCHEN Berliner Nebenbahnhof? Muselmanen bei DEUTSCHEM &lt;a href=&quot;http://www.schnatterliese.de/galerie/&quot;&gt;Knut&lt;/a&gt; seinem Gehege? Die Diktatur der alten Herren im äh äh DEUTSCHEN Bayern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amerikaner werden München besetzen wie in den guten alten Zeiten, Christlich wird es wieder sein und ein bisserl Sozial natürlich, wie beim Königlich Bayerischen Amtsgericht dazumal und die ausländischen kriminellen Jugendlichen, das hat erst die Tage eine wissenschaftliche Studie herausgefunden, sind 100% ausländischer als die inländischen kriminellen Jugendlichen! 100%! Einhunderprozent! HimmelherrGOTTsakra, dös is doch super-signifikant! Also dann is doch wohl biddeschön alles klar, oder? &lt;strike&gt;Heil&lt;/strike&gt;&lt;strike&gt;, äh,&lt;/strike&gt; Danke Peter, alles klar jetzt.</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/l%C3%B6cken&quot;&gt;löcken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-07T22:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/4580764/">
    <title>Es geschah am hellichten Tag ...</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/4580764/</link>
    <description>Während ich mit fiebrig zitternden Gliedern am Herd geklammert darüber nachsinne, dass das von mir erstandene Biohuhn aus der Eifel nicht nur ein erfülltes sondern offensichtlich auch ein langes Leben genossen zu haben scheint, bemerke ich die Bewegung wie zufällig aus dem Augenwinkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier vierschrötig viel zahnig Vermummte nähern sich katzengleich der Haustüre. Einer von ihnen überragt die anderen um mehrere Köpfe - offensichtlich ihr Anführer der sich in einer ochsenblutroten, Unheil verheißenden Robe gewandet, in zweiter Reihe hält. Vor ihm als lang eingeübte Angriffsformation drei kampfeslustig dreinschauende Spießgesellen, einer trägt am langen Stab einen giftig-metallisch schimmernden Stern, jederzeit bereit, ihn ohne mit der Wimper zu zucken dem erstbesten Widersacher über den Scheitel zu ziehen. Alle drei haben zu ihrem Schutz gezackte, goldfarbene Helme übergestülpt, rot wehende Umhänge sind schreiende Zeugen gieriger Mordlust des fanatisch-religiösen Mobs der wütend und blutrünstig gegen meine Haustüre brandet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz fiebriger Erkältung zögere ich keine Sekunde, bewaffne mich notdürftig mit der soeben lackierten Holzskulptur einer Rheingöttin und stürze zur Wohnungstür um entschlossen die erste Angriffswelle abzuwehren. Erst als ich die Tür aufreiße bemerke ich, dass ich zu spät komme: Die greise Nachbarin ist offensichtlich mit den fanatisch-religiösen Angreifern im Bunde und hat dem Mob dienstfertig den Weg zu meiner Türe gewiesen. Der kleinste der drei Kindersoldaten nennt sich Caspar und hält mir niederträchtig grinsend den metallisch gezackten Stab zur Drohung entgegen, Melchior, der mittlere, versucht meinen Widerstand mit Lobpreisungen und dem Hinweis, sie seien vom Herr GOTT gesandt, zu brechen während Balthasar, der Dritte, gerade einen tausendfach geübten Bannfluch mit von Papst Benedikt XVI persönlich geheiligter Kreide an meine Tür schreibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pardon wird nicht gegeben, ich führe einen selbstlos verzweifelten Kampf zur Rettung der zivilisierten Welt. Als aber alle drei Angreifer für mich völlig unerwartet Herr Jesu meine Zuversicht anstimmen, droht mein letzter Widerstand zu brechen. 20*C+M+B+08 prangt als Fluch anklagend an meiner Türe und ihr Anführer, der eine verblüffende Ähnlichkeit mit der Frau des ehemaligen Ministerpräsidenten und Superministers hat, weist darauf hin, dass nun eine ordentliche Spende angebracht sei. Schweißüberströmt wische ich mit der linken Hand in einer Reflexbewegung den Bannfluch von der Tür, stoße geschickt mit der Rechten den Dreizack beiseite und werfe, mich dabei um die eigene Achse drehend, die Türe zu. Ein Veitstanz! Wie der Leibhaftige ... höre ich noch die greise Nachbarin ob der drohenden Niederlage weinerlich keifen während ich mich mit letzter Verzweiflung gegen die geschlossene Tür stemme die sich unter dem Wüten der Zombies im Hausflur und dem Ohrenbetäubenden Dröhnen biegt und zu zersplittern droht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kann sie aufhalten, die 500.000 auf ihrem fanatischen Marsch? Morgen werden sie unbemerkelt das Bundeskanzleramt nehmen, am 6. Januar werden sich Horst Köhler und die Seinen vergeblich in der Verteidigung von Schloss Bellevue aufreiben. Am 15., so haben die Gotteskrieger bereits selbstbewusst angekündigt, wird im Europäischen Parlament in Straßburg der Präsi Pöttering mit dem Schlachtruf Christus mansionem benedicat egalisiert, der ja nicht von ungefähr an den &lt;strike&gt;Ratzi Papsi&lt;/strike&gt; Benedikt XVI. erinnert. Wird sich Schäuble nebst GSG9 als letztes Aufgebot selbstlos den Dreien auf der Rheinbrücke bei Kehl entgegenstellen? Wird die Menschheit überleben? Und wenn ja: Produziert dann Eichinger den von Emmerich gedrehten Blockbuster mit Arnold Schwarzenegger als Papst? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen bleiben uns, nichts als Fragen ...&lt;br /&gt;

</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/l%C3%B6cken&quot;&gt;löcken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-03T17:56:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/4572881/">
    <title>Es läuft auf eins hinaus ...</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/4572881/</link>
    <description>Die andern Leute haben Sonn- und Werktage, sie arbeiten sechs Tage und beten am siebenten, sie sind jedes Jahr auf ihren Geburtstag einmal gerührt und denken jedes Jahr auf Neujahr einmal nach. Ich begreife nichts davon: ich kenne keinen Absatz, keine Veränderung. Ich bin immer nur eins; ein ununterbrochenes Sehnen und Fassen, eine Glut, ein Strom. Meine Mutter ist vor Gram gestorben; die Leute weisen mit Fingern auf mich. Das ist dumm. Es läuft auf eins hinaus, an was man seine Freude hat, an Leibern, Christusbildern, Blumen oder Kinderspielsachen; es ist das nämliche Gefühl; wer am meisten genießt, betet am meisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Georg Büchner: Dantons Tod, Fünfte Szene]</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/l%C3%B6cken&quot;&gt;löcken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-31T12:26:00Z</dc:date>
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