<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://buster.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://buster.twoday.net/">
    <title>Bei Chez Buster : Rubrik:wohlfeil</title>
    <link>http://buster.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>BusterG</dc:publisher>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:date>2008-10-11T09:25:04Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    <cc:license rdf:resource="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/" />

    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/Buster/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://buster.twoday.net/stories/5248514/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://buster.twoday.net/stories/5138350/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://buster.twoday.net/stories/4496336/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://buster.twoday.net/stories/4465846/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://buster.twoday.net/stories/4073744/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://buster.twoday.net/stories/3263740/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://buster.twoday.net/stories/3184357/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://buster.twoday.net/stories/2960087/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://buster.twoday.net/stories/2876811/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://buster.twoday.net/stories/2614757/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://buster.twoday.net/stories/2611611/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://buster.twoday.net/stories/2288379/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://buster.twoday.net/stories/2268490/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://buster.twoday.net/stories/2215851/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://buster.twoday.net/stories/2115434/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/Buster/images/icon.jpg">
    <title>Bei Chez Buster</title>
    <url>http://static.twoday.net/Buster/images/icon.jpg</url>
    <link>http://buster.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/5248514/">
    <title>Das Wohnen der ganz Anderen</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/5248514/</link>
    <description>Ich treffe die Immobilienmaklerin an der Eingangstüre der selbstredend sehr gepflegten Wohnanlage. Auf der von ganz und gar üppigem Grün umbrandeten, idyllisch gelegenen, Parkbank neben der Haustüre sitzen vier Männer im vorgerückten Alter und lassen  es ist ja schon nach Mittag  einen Karton sicher ganz erlesenen Vin de Pay kreisen und haben Frau Inge K. wie sie da so steht in einem arg hellblauen Kostümchen schon mehrfach angeboten, doch Platz zu nehmen und mitzutrinken. Sie ist daher auch etwas erleichtert als ich komme und redet wie in einer Endlosschleife auf mich ein was das für eine hervorragende Immobilie ist und doch so gleichermaßen zentral wie ruhig, hell und gemütlich, exklusiv wie bezahlbar. Nur beim Wort exklusiv hat sie kaum wahrnehmbar gestockt und lässt den Blick kurz schweifen zwischen den Trinkern zur Rechten der Einganstüre und einem Sperrmüllhaufen zur Linken der dort wohl schon eine Weile liegt. Aber dann gewinnen die vermutlich zahlreichen Vertriebsschulungen wieder die Oberhand und ihr unaufhaltsamer Redeschwall setzt erneut an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wäre sie nicht so arg hellblau kostümiert und hätte sie dazu nicht überaus ridiküle, flammend rote, sehr hohe High Heels und eine gleichfalls rote Aktentasche in Krokolook kombiniert, hätte ich schon längst beigedreht, wohl wissend, dass das nicht meine Heimat werden wird. Aber nun, da sich die rot-hellblaue Inge K. mit solcher Wucht und Liebe zum Detail vorbereitet hat, will ich dann doch nicht vorzeitig die Segel strecken und nicke ihr vielleicht etwas zu sehr aufmunternd zu. Der Flur ist überladen mit Fahrrädern, Kinderwagen und erneutem Sperrmüll kaum passierbar. Die Maklerin schwärmt davon, wie praktisch es ist, dass man hier sein Fahrrad sicher aufbewahren kann als sie grad eines passiert dass offensichtlich als Abenteuerspielplatz benutzt und bis zur Unkenntlichkeit verbogen wurde. Auch vom Außer Betrieb-Schild am Aufzug lässt sie sich nicht aus der Ruhe bringen und sie redet, während wir im offensichtlich selten gereinigten Treppenhaus von dessen Wänden handtellergroße, olivgrüne Platten abblättern, sechs Stockwerke erklimmen, weiter immerfort auf mich ein und zählt nicht vorhandene Vorteile der Lage auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es öffnet uns eine rund dreißig Jahre alte, müde dreinblickende, Frau in einer obszön-geblümten Hausschürze und altrosafarbenen Pantoffeln. Unter ihrem grünlichen Kopftuch sind Lockenwickler zu erkennen, im linken Arm hält sie ein Kleinkind. Sie lässt uns nicht grade freundlich herein und sagt, wir sollten uns alleine umsehen, sie habe zu tun, setzt sich vor einen überdimensionalen Plamafernseher aus dem irgendeine Talkshow wummert und zündet sich eine Zigarette an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rot-hellblaue Inge K tänzelt um das am Boden verstreute Leergut und Altpapier dabei erwähnend dass die Wohnung selbstverständlich noch mal weiß gestrichen werde und die Fenster vor grade mal fünfzehn Jahren erneuert wurden. Demnächst würde, versucht sie sich in ganz verbindlichem Ton, auch eine Wärmedämmung der Fassade erfolgen, dann sei aber alles pikobello betont sie und reckt zufrieden mit dieser Formulierung das Kinn nach vorne. Ich versuche unterdessen den großzügigen Sonnenbalkon zu betreten der, keine vier Quadratmeter groß, Lagerstätte für Leergut und gelbe Säcke ist. Die Nachbar rechts scheint auf seinem zusätzlich noch seinen Müll zwischenzulagern, der links hat als Sichtschutz notdürftig eine Bretterwand errichtet die still klagend vor sich hin schimmelt und dafür sorgt, dass auch wirklich gar keine Sonne ankommen kann. Als sie meinen Blick auffängt, lächelt sie ihr unverbindliches Maklerlächeln und gibt zuversichtlich zu bedenken, dass man da sicher noch einmal mit dem Nachbar reden könne, das sei hier ja eine unglaublich tolle Hausgemeinschaft flötet sie noch hinterher. Als dann noch ein Mann in Unterhemd und Bierflasche aus dem Schlafzimmer kommt und die vor sich hin rauchende Frau sehr laut anraunzt, was für ein störendes Pack sie denn da eingelassen habe, schlage ich der rot-hellblauen Inge K sehr bestimmt vor, dass wir an dieser Stelle abbrechen könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie zuckt nur ganz kurz die Schultern und bringt damit einen Augenblick recht unmissverständlich zum Ausdruck, das dieser Vorschlag sie jetzt nicht ganz unvorbereitet treffen würde. Und als sie im Hinausgehen nochmals einen letzten verzweifelten Anlauf machen will und erklärt dass die Eigentümergemeinschaft beschlossen habe Maßnahmen zu ergreifen um, da falle ich ihr freundlich aber entschieden ins Wort weil das doch jetzt zuviel wird. Und während ich noch überlege, ob ich zur Würdigung der allgegenwärtigen Finanzkrise mich ein halbes Stündchen zu den vier Herren auf der Parkbank gesellen sollte um etwas über alte Zeiten zu plaudern, stelle ich enttäuscht unten angekommen fest, dass die vier bis auf einen, der nun schlafend auf der Bank liegt, alle verschwunden sind. Der leere Karton liegt neben anderen, hier also, werde ich nicht wohnen, nicht reden, nicht trinken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Hunger nennt ihr Liebe, &lt;br /&gt;
und wo ihr nichts mehr seht, &lt;br /&gt;
da wohnen eure Götter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Hölderlin: Hyperion, 1794]</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/wohlfeil&quot;&gt;wohlfeil&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-11T09:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/5138350/">
    <title>Metzingen, OGUH SSOB!</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/5138350/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;500&quot; alt=&quot;080820_76&quot; width=&quot;337&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Buster/images/080820_76.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[B.C. Buster: Inside - Outside #07, 2008]&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Metzingen, das kracht!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also die hier &lt;br /&gt;
Die musste doch haben!&lt;br /&gt;
Nimm gleich die große -&lt;br /&gt;
Tütenbunt glibberts.&lt;br /&gt;
Das gibtet nur hier: &lt;br /&gt;
Das Metzingen, OGUH SSOB! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abstoßpreise, alles versellen,  &lt;br /&gt;
Kontensorgen handzahm.&lt;br /&gt;
Rabatte krachledern siegesgewiss&lt;br /&gt;
Durchs Milchglas geifern&lt;br /&gt;
Wühltischfrisuren tagträumend&lt;br /&gt;
Von Metzingen, OGUH SSOB!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweite Wahl das,&lt;br /&gt;
erstklassig natürlich.&lt;br /&gt;
Rabattschweigen&lt;br /&gt;
Ramscht wohlig zufrieden. &lt;br /&gt;
Palettenweise: Schnäppchenpreise&lt;br /&gt;
Bei Metzingen, OGUH SSOB!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kauf doch! &lt;br /&gt;
Buy one, feel two.&lt;br /&gt;
Sei Sales be Outlet.&lt;br /&gt;
Schluss Verkauf jetzt.&lt;br /&gt;
Jetzt kauf doch (raunts dir im Ohr).&lt;br /&gt;
In Metzingen, OGUH SSOB!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warte mal hier du&lt;br /&gt;
Nur kurz noch dortrüber&lt;br /&gt;
Prozentweich schnürsenkelts&lt;br /&gt;
Davon und spart stündlich &lt;br /&gt;
Unsägliche Summen&lt;br /&gt;
Durch Metzingen, OGUH SSOB!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;500&quot; alt=&quot;080820_900&quot; width=&quot;348&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Buster/images/080820_900.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[B.C. Buster: Inside - Outside #12, 2008]</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/wohlfeil&quot;&gt;wohlfeil&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-21T16:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/4496336/">
    <title>Chapel Street</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/4496336/</link>
    <description>&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Chapel Street, Dublin. Buster 2007]</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/wohlfeil&quot;&gt;wohlfeil&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-30T18:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/4465846/">
    <title>The Big Issues</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/4465846/</link>
    <description>&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Pigeon House Road, Dublin 2007]</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/wohlfeil&quot;&gt;wohlfeil&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-21T11:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/4073744/">
    <title>In Dänemark</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/4073744/</link>
    <description>&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Internetlos in Hirtshals, Dänemark, Juli 2007}</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/wohlfeil&quot;&gt;wohlfeil&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-15T21:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/3263740/">
    <title>In der Badeanstalt</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/3263740/</link>
    <description>Köpfe glatzen&lt;br /&gt;
Bäuche blähen&lt;br /&gt;
Latschen knartzen&lt;br /&gt;
Haar verweist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günter netzert&lt;br /&gt;
Johann lafert&lt;br /&gt;
Stirne tropfen&lt;br /&gt;
Handtuchfern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nägel gilben&lt;br /&gt;
Düsen walken&lt;br /&gt;
Meersalz totes&lt;br /&gt;
Brillenblind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ärsche wogen&lt;br /&gt;
Schwänze kräuseln&lt;br /&gt;
Titten wippen&lt;br /&gt;
Salzaufguss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Füße kneipen&lt;br /&gt;
Wechselbäder&lt;br /&gt;
Froilein hörnse&lt;br /&gt;
Nochn Bier</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/wohlfeil&quot;&gt;wohlfeil&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-31T21:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/3184357/">
    <title>Schmonzette der Woche</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/3184357/</link>
    <description>&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Buster: Letzte Sonne am Wasserturm - eine richtig kitschige Schmonzette, 2007]</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/wohlfeil&quot;&gt;wohlfeil&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-14T23:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/2960087/">
    <title>Als das Ferntonkino einmal fast nicht erfunden wurde ...</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/2960087/</link>
    <description>Am 20.11.1928 nahm der Sender Königs Wusterhausen bei Berlin das Bildfunkverfahren auf und eröffnete damit wenig rühmlich das Zeitalter des Deutschen Fernsehens. Fehlendes Konzept wie auch das überaus mäßige Interesse führten allerdings gut ein Jahr später wieder zur Einstellung des Versuchsbetriebes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hätte es bleiben sollen, und alle Einschlafquoten wären Geschichte. Weiß doch ein italienisches Sprichwort: Das Radio ist eine Art verbessertes Fernsehen, weil nur noch der Ton übertragen werden muss. 1929 begann aber fahrlässiger Weise das Reichspostzentralamt erneut mit der Ausstrahlung von Versuchssendungen, ein Jahr später kamen erste vollständige Fernsehgeräte auf den Markt, die vielversprechend Ferntonkino oder Telehor genannt wurden. Es begann das, was nach Luhmann die Kommunikationsmedien definiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 diejenigen evolutionären Errungenschaften, die an jenen Bruchstellen der Kommunikation ansetzen und funktionsgenau dazu dienen, Unwahrscheinliches in Wahrscheinliches zu transformieren. [Luhmann: Soziale Systeme, 220] und letztendlich dazu führt, dass mir Menschen im Ferntonkino heute um 14:40 Uhr von ihren 26 Piercings im Intimbereich und der unklaren Vaterschaft von sechs Kindern erzählen, nur weil ich mich gefreut habe einmal fünfzehn Minuten weder Kerner noch Beckmann zu sehen. So kommt das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer heute nicht mehr hinschauen mag, stöbere in den Materialien zur Geschichte des Fernsehens auf &lt;a href=&quot;http://histv2.free.fr/cadrede.htm&quot;&gt;Histoire de la Television&lt;/a&gt;, ich bleibe unerbittlich am Ball und werde heute ausnahmsweise mal zur frühen Stunde &lt;a href=&quot;http://www.arte.tv/de/film/Die_20dunkle_20Seite/Quiz_3A_20Gewinnen_20Sie_20DVDs/1380232,CmC=1385966.html&quot;&gt;belohnt&lt;/a&gt;. Ab morgen ist dann bezüglich der Startzeiten wieder alles wie gehabt und &lt;a href=&quot;http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_special/0,3144,SPM2376,00.html?SID=68371734&quot;&gt;Mies vailla menneisyytta&lt;/a&gt;, soviel verrate ich schon mal, endet mit diesem unvergesslichen Dialog: Ich hatte Angst, du kommst nie wieder. Grundlos.</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/wohlfeil&quot;&gt;wohlfeil&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-20T19:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/2876811/">
    <title>Busters brillante ...</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/2876811/</link>
    <description>Busters brillante Business-Bläne (Teil 246.):&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Echthaarverkürzung: Pro Strähne nur 50 Cent&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/wohlfeil&quot;&gt;wohlfeil&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2006-10-31T21:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/2614757/">
    <title>Die kleine Anfrage: Baudelaire </title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/2614757/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://revirement.de/pythoness/&quot;&gt;Frau Polly&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/stories/2605041/#comments&quot;&gt;fragte an&lt;/a&gt; und ich möchte lösen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;A une passante&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La rue assourdissante autour de moi hurlait.&lt;br /&gt;
Longue, mince, en grand deuil, douleur majestueuse,&lt;br /&gt;
Une femme passa, d&apos;une main fastueuse&lt;br /&gt;
Soulevant, balançant le feston et l&apos;ourlet ;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Agile et noble, avec sa jambe de statue.&lt;br /&gt;
Moi, je buvais, crispé comme un extravagant,&lt;br /&gt;
Dans son oeil, ciel livide où germe l&apos;ouragan,&lt;br /&gt;
La douceur qui fascine et le plaisir qui tue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Un éclair... puis la nuit ! - Fugitive beauté&lt;br /&gt;
Dont le regard m&apos;a fait soudainement renaître,&lt;br /&gt;
Ne te verrai-je plus que dans l&apos;éternité ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ailleurs, bien loin d&apos;ici ! trop tard ! jamais peut-être !&lt;br /&gt;
Car j&apos;ignore où tu fuis, tu ne sais où je vais,&lt;br /&gt;
Ô toi que j&apos;eusse aimée, ô toi qui le savais !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Charles Baudelaire, A une Passante. Recueil : Les fleurs du mal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu finden beispielsweise bei &lt;a href=&quot;http://poesie.webnet.fr/poemes/France/baudelai/32.html&quot;&gt;Poésie francaise&lt;/a&gt; und der - vermutlich auch Olle - Stefan George übersetzt das (zum Beispiel &lt;a href=&quot;http://www.deutsche-liebeslyrik.de/fremd/baud_ire.htm#g16&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;) dann so:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;EINER VORÜBERGEHENDEN&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tost betäubend in der strassen raum. &lt;br /&gt;
Gross schmal in tiefer trauer majestätisch &lt;br /&gt;
Erschien ein weib - ihr finger gravitätisch &lt;br /&gt;
Erhob und wiegte kleidbesatz und saum &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschwingt und hehr mit einer statue knie. &lt;br /&gt;
Ich las - die hände ballend wie im wahne&lt;br /&gt;
Aus ihrem auge (heimat der orkane): &lt;br /&gt;
Mit anmut bannt mit liebe tötet sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein strahl ... dann nacht! o schöne wesenheit&lt;br /&gt;
Die mich mit EINEM blicke neu geboren &lt;br /&gt;
Kommst du erst wieder in der ewigkeit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verändert - fern - zu spät - auf stets verloren!&lt;br /&gt;
Du bist mir fremd - ich ward dir nie genannt &lt;br /&gt;
Dich hätte ich geliebt - dich die&apos;s erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Charles Baudelaire, A une Passante. Übersetzung Stefan George]</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/wohlfeil&quot;&gt;wohlfeil&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-02T10:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/2611611/">
    <title>Roll over Beethoven ...</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/2611611/</link>
    <description>Beethoven &lt;a href=&quot;http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2143284,00.html&quot;&gt;goes Podcasting&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum gestern gestarteten Bonner Beethovenfest gibts auf DW-WORLD.DE Audio-Dateien sowie ein ausgewähltes Manuskriptangebot: Vier Beethoven-Konzerte und drei Auftragskompositionen &lt;a href=&quot;http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,2122134,00.html&quot;&gt;hier &lt;/a&gt; zum Herunterladen.</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/wohlfeil&quot;&gt;wohlfeil&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-01T12:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/2288379/">
    <title>Blatterrepublik Deutschland</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/2288379/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Damit ein Ereignis Grösse habe, muss zweierlei zusammenkommen: der grosse Sinn Derer, die es vollbringen und der grosse Sinn Derer, die es erleben. An sich hat kein Ereigniss Grösse, und wenn schon ganze Sternbilder verschwinden, Völker zu Grunde gehen, ausgedehnte Staaten gegründet und Kriege mit ungeheuren Kräften und Verlusten geführt werden: über Vieles der Art bläst der Hauch der Geschichte hinweg, als handele es sich um Flocken. [Friedrich W. Nietzsche, Unzeitgemäße Betrachtungen, 1873]&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Unstrittig ist, dass Wähler nunmehr ganz zum Publikum mutiert sind, die aktiveren darunter führen ein Public-Viewing-Leben zwischen bunten Wimpeln, Pappbesteck und warmem Bier. Während der WM rechnen Parlamentarier bestenfalls zu einer Parallelgesellschaft jenseits der Matrix, die sich nicht hinlänglich integrieren wollen. Sie winken den Haushalt für das laufende Jahr, die Steuergesetzte und erhöhte Krankenkassenbeiträge durch als wären es englische Fanartikel die vor dem Ablauf des Verfallsdatums noch schnell auf dem Wühltisch unters Volk gebracht werden müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apokalyptische Rhetorik - von der Union bereits im vergangenen Wahlkampf durchkonjugiert - ist wieder da in alter Frische: Der Exportweltmeister ist ein Sanierungsfall und die Merkel steht faktisch einem Entwicklungsland vor, das auch im Beiprogramm der WM teilzeitregiert werden kann. Nur noch eine Frage der Zeit bis die Regierungsgeschäfte an eine Interessengemeinschaft von DFB und FIFA übergeben werden. Coca-Cola hat Interesse bekundet, große Teile der Republik aufzukaufen um dort Coca-Plantagen und Trinkbüdchen zu errichten.</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/wohlfeil&quot;&gt;wohlfeil&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-04T16:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/2268490/">
    <title>&quot;Fußball-&quot; und &quot;BRD-Patrioten&quot;</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/2268490/</link>
    <description>Dass Mitmenschen, die sich eher zur politischen Linken zählen, bei der ganzen Fahnenschwingerei und der  Patriotismusdebatte kein gutes Gefühl haben, überrascht nicht. Bei den Rechtsextremen herrscht jedoch nicht uneingeschränkte Freude über das Fahnenheer und es wird sehr kontrovers diskutiert. Vielleicht steht sogar eine Spaltung des Zeckbündnisses zwischen DVU und NPD ins Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dokmz.akdh.ch/blog/2004/09/npd-mann-gansel-hetzer-mit-nsdap.html&quot;&gt;Jürgen W. Gansel&lt;/a&gt;, seit 2004 NPD-Abgeordneter im Sächsischen Landtag und im Bundesvorstand der NPD tätig, geht der Frage nach, ob es sich bei diesem Phänomen um bloß patriotisch verbrämter Party- und Fußball-Hedonismus oder den Beginn einer Re-Nationalisierung des gesellschaftlichen Lebens handelt. Zunächst proklamiert Gansel immanent vorhandene nationale Leidenschaften, Sehnsüchte und Bedürfnisse die nicht länger unterdrückt werden können, wenn die Herrschenden nicht einen galoppierenden Legitimitätsschwund weiter vergrößern wollen. Patriotismus der Herrschenden soll die gesellschaftlichen Verhältnisse stabilisieren und hat Ablenkungscharakter: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Den verarmenden Massen werden ein paar süße Aufputschbonbons in schwarz-rot-goldenem Wickelpapier hingeworfen und ihnen die Zugehörigkeit zum großen Ganzen vorgegaukelt, wo sie als Globalisierungsverlierer in Wirklichkeit doch längst abgeschrieben und ausgegrenzt sind.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Der bekennende Nationalsozialisten &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Axel_Reitz&quot;&gt;Axel Reitz&lt;/a&gt; sieht im aufkommenden Patriotismus eine Fehlentwicklung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Überall keimt die schwarz-rot-goldene Sumpfblüte des Patriotismus auf, gedeiht im Morast der bundesrepublikanischen Gesellschaft und durchseucht langsam sämtliche Bereiche des öffentlichen Lebens.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Gansel spricht vom neuen Patriotismus der die Integrationsbereitschaft fördern soll:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Der Fußball-Patriotismus integriert in der Tat jeden, dessen Deutschkenntnisse ihn dazu befähigen, bei irgendeinem Mitmigranten ein schwarz-rot-goldenes Tuch zu erwerben. Was mit der Schwarzenparade im Weiß der Nationalelf vorexerziert wird, klappt auf der tanzenden Straße sowieso. Hier werden selbst Neger zu deutschen Patrioten.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Die NPD hatte die sich im Vorfeld der WM auf Spieler afrikanischer Herkunft ín der Deutschen Nationalmannschaft eingeschossen. &lt;a href=&quot;http://lexikon.idgr.de/s/s_c/schwerdt-frank/schwerdt-frank.php&quot;&gt;Frank Schwerdt&lt;/a&gt;, seit den 60er Jahren in der rechtsextremen Szene aktiv: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Es gehört zu den Eigentümlichkeiten der uns gegenwärtig aufgezwungenen multikulturellen Gesellschaft, dass in fast jedem Zusammenhang Quoten-Ausländer angeboten werden, um eben diese Zusammensetzung von Einheimischen und Ausländern als das Selbstverständlichste der Welt erscheinen zu lassen. Gerade bei den deutschen Profi-Mannschaften wird deutlich, wohin die Reise geht. Damit die Quoten-Ausländer auch in der deutschen Nationalmannschaft zu finden sind, hat man sich flugs um die deutsche Staatsbürgerschaft des dunkelhäutigen Gerald Asamoah bemüht und den ebenfalls dunkelhäutigen Bremer Patrick Owomoyela schubste man schnell noch in die Mannschaft.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://lexikon.idgr.de/f/f_r/frey-gerhard/frey-gerhard.php&quot;&gt;Gerhard Frey&lt;/a&gt;, der Vorsitzende der Deutschen Volksunion, ist wohl eher aus wahltaktischen Gründen bemüht um höchstens vorsichtige Distanzierung von den Spielern der Deutschen Nationalmannschaft und äußert Bedenken gegen mehr oder weniger dunkelhäutige Spieler zu agitieren, um allzu engherzige politische Botschaften zu transportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kernvorwurf von Gansel ist freilich, dass der BRD-Patriotismus den Rechtsextremen das Monopol aufs Nationale streitig machen soll. Die Herrschenden instrumentalisieren die Fußball-WM in diesem Sinne um das Ende der jahrzehntelangen Entdeutschung der Deutschen einzuleiten und die Deutschen zu ihrem Wesen zurückfinden zu lassen, teilweise zumindest. Eine Erlöserrolle die im Weltbild von Gansel nur den Nationalen zukommen darf und nur der Tatsache geschuldet ist, dass sich etwas ändern muss damit alles beim Alten bleibt. Etwas BRD-Patriotismus soll den Nationalismus verhindern, bevor der ganze morsche Systeme hinwegfegen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch kann Gansel dem BRD-Patriotismus vieles abgewinnen. Durch ihn ist der nationale Gedanke nicht mehr diskreditierbar, aus der bisher verordneten Schmuddelecke geholt und schrittweise in politische Kontexte gesetzt. Sprich: Die Menschen werden leichter agitierbar für Nationalisten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Der gegenwärtige Fußball-Patriotismus hat  trotz seines trivialen und partyhaften Charakters  einen bislang nur unterirdisch wirkenden Normalisierungsnationalismus zutage treten lassen. Aus dem postnationalen Homo bundesrepublicanus wird wieder der aufrecht gehende Deutsche.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Auch für &lt;a href=&quot;http://lexikon.idgr.de/s/s_c/schwab-juergen/schwab-juergen.php&quot;&gt;Jürgen Schwab&lt;/a&gt;, der sich zwischenzeitlich von der NPD getrennt hat, sieht in den Fußballpatrioten ideale Ansätze zur Agitation: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Ich habe noch nie so viele und vor allem so viele junge deutsche Patrioten auf einem Haufen gesehen. Zeitgeschichte und somit deutscher Schuldkult interessiert diese Leute nicht.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Zu hoffen ist, dass dieser Streit das Zweckbündnis zwischen den beiden größten rechtsextremen Parteien DVU und NPD zum Einsturz bringt, erste Forderungen zur Zurückhaltung werden in der rechtsextremen Szene laut.</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/wohlfeil&quot;&gt;wohlfeil&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-30T14:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/2215851/">
    <title>Am Tag als sie Ballkontakt aufnahmen ...</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/2215851/</link>
    <description>Frau Merkel will in dem ganzen Fahnenschwingen und Autokorsieren ein großes Potential für Deutschlands Zukunft entdeckt haben, ab dem Achtelfinale werden wir daher im Sinne des großen Ganzen alle zwangsgeschunkelt. Wir bitten um ihr Verständnis. Die Anzahl der Goleo-Käufe pro Spieltag ist ab heute wettbewerbsdifferenzierendes Merkmal, teilt die Verbraucherzentrale mit. Geschätzte Entfernung zum Endsieg: Vier. Individualdiagnose: Fernverärgerung durch notorische Arbeitsverweigerung bei gleichzeitigem VIP-loben (Stichwort: &quot;Firlefranz&quot; [&lt;a href=&quot;http://www.kopfhoch-studio.de/blog/?p=2340#comment-15778&quot;&gt;Kristof&lt;/a&gt;]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Juli dann wöchentliche Autokorsi für alle vorgeschrieben bis zur Vollbeschäftigung, so Müntefering. Klaus Christian Kleinfeld, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG sieht hier einen neuen &lt;a href=&quot;http://www.siemens.de/index.jsp?sdc_p=ft6ml0s7uo1382677ni1386075pc61z3&amp;sdc_sid=16329593770&amp;&quot;&gt;Megatrend&lt;/a&gt; und hat die Schaffung von mindestens 10.000 neuen Ausbildungsplätzen zum Digitalfahnenschwenker und fahnenhalter an PKWs angekündigt. Der ADAC fordert den Bau neuer Autobahnen für Autokorsaren. Vertreter der FDP wünschen sich mehr Bürgerfreiheit für den täglichen Autocorso und Hitzlsberger für alle, Mitglieder der Grünen klagen Wahlfreiheit für Fahrradkorsi ein, das &lt;strike&gt;bunte&lt;/strike&gt; BundesVerfassungsgericht berät noch in der Halbzeitpause. Die &lt;strike&gt;Partei&lt;/strike&gt; &lt;strike&gt;Linke&lt;/strike&gt;PDS fordert &lt;strike&gt;Opel&lt;/strike&gt; Autos und Benzingutscheine für alle, damit auch sozial Benachteiligte &lt;strike&gt;Klose&lt;/strike&gt; Waldmeister werden können. Frau Merkel prüft noch mal, ob der Deoroller sitzt und geht lachsfarben </description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/wohlfeil&quot;&gt;wohlfeil&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-21T23:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://buster.twoday.net/stories/2115434/">
    <title>Verkehrsnachrichten</title>
    <link>http://buster.twoday.net/stories/2115434/</link>
    <description>Frankfurt hat bekanntlich mehr Hochhäuser als mit Intelligenz versehene Bewohner. Was liegt daher näher, als die Hochhäuser als Projektionsfläche für grenzwerte Debilitäten wie die &quot;Sky-Arena&quot; zu nutzen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier zählt offensichtlich das Motto: Hauptsache es ist knallbunt, tut so, als ob so eine Art Konzept dahinter steht und kostet fett Kohle. Solche lokale Lichtblitze verleiten dann erfahrungsgemäß schnell den ein oder anderen &lt;strike&gt;Hinterbänkler&lt;/strike&gt; Lokalpolitiker zu einem differenzierten Statement:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Dass sowohl an diesem Wochenende als auch in den nächsten Wochen für die Sicherheit aller Besucher, Gäste und Fans gesorgt ist, hat gestern der hessische Innenminister Volker Bouffier (CDU) hervorgehoben. Die Polizei werde die Fans weltoffen und freundlich begrüßen, wenn nötig aber auch hart und konsequent durchgreifen. Wer sich als Gast verhält, ist willkommen, sagte Bouffier. Wer das nicht tut, wird ganz schnell aus dem Verkehr gezogen.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Nun wurden ja vorschnell Hinz und Kunz eingeladen mit dem larmoyanten multi-kulti-Spruch Die Welt zu Gast bei Freunden. Als &lt;strike&gt;echter&lt;/strike&gt; perfekter Gastgeber sehe ich mich daher genötigt einen Subtext- und Interpretationsfreien Verhaltenskodex mit sieben knappen Regeln zu proklamieren, der wohl im Wesentlichen den Erwartungen der 80 Millionen Gastgeber entspricht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Du bist NICHT Deutschland, du bist Struntz: Hoffentlich hast du genug Bargeld bei dir. Ansonsten gilt: Klappe halten und mitschunkeln (falls wir betrunken genug sind dich zu lassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Du befindest dich im Land der Dichter und Denker: WIR sind hier die Leitkultur, hör auf Lärm zu machen, auch wenn du das für deine Kultur hälst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) Es gibt keine No-Go-Areas: Du Gast solltest nur überlegen, ob es in allen Gegenden klug ist, abends eine dunkle Hautfarbe oder Schlitzaugen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4) Als Gast solltest du bemüht sein, die Landessprache schnell zu erlernen. Nur gebrochen die erste Strophe unserer Hymne singen zu können, macht keinen wirklich guten Eindruck. WIR haben das 1954 fehlerfrei geschafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5) Während der Weh-Ehm beschützt dich dem Schäuble sein AWACS &lt;strike&gt;perfekt&lt;/strike&gt;. Schäuble kann dich zwar nicht leiden, aber er muss das durchziehn. Falls das mal nicht klappen sollte: Maul halten, wegducken und Ball flachhalten! Vor und nach der Weh-Ehm werden Andere ja auch täglich verkloppt du Memme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6) Als Gast sollte eure Mannschaft in KEINEM Falle anstreben den WM-Pokal mitzunehmen. Das schickt sich nicht! Unser Strafraum und vor allem das Tor ist definitiv eine No-Go-Area. Sag das deiner Mannschaft, wenn du ein echter Fan bist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7) Solange Du die Füße in unserem Stadium, Kiosk, Hauptbahnhof, Restaurant, Hotel, Linienbus, Land(strich) breit machst gilt: Klappe halten und an Nummer eins denken!</description>
    <dc:creator>BusterG</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://buster.twoday.net/topics/wohlfeil&quot;&gt;wohlfeil&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 BusterG</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-04T00:06:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://buster.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://buster.twoday.net/search</link>
</textinput>
<cc:License rdf:about="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/de/">
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Reproduction" />
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Distribution" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Notice" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Attribution" />
   <prohibits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/CommercialUse" />
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/DerivativeWorks" />
</cc:License>

</rdf:RDF>
