sekkieren

Montag, 19. Mai 2008

Unbändiges

„Ich weiß überall von keinem Sein und auch nicht von meinem eigenen. Es ist kein sein. Ich selbst weiß überhaupt nicht und ich bin nicht."
[Johann Gottlieb Fichte: Wissenschaftslehre, 1797/98]

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[Buster: Curryklemme auf der Jagd, 2008, Privatsammlung]

„Es ist gefährlich, mit Fichte Händel zu bekommen. Er ist ein unbändiges Tier, das jeden Feind seines Unsinns für einen Feind seiner Person hält.“
[Anselm Feuerbach: Satirisch-theologische Distichen 1830]

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[Buster: Gemeiner Baumniederholer, 2008, Privatsammlung]

Donnerstag, 21. Februar 2008

Ebenso schwierig wie selten

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„Alles Vortreffliche ist ebenso schwierig wie selten.“
[Baruch de Spinoza: Ethik, nach geometrischer Methode dargestellt, 1677]

Samstag, 3. November 2007

Ce qu'il faut – faut

Salembier.
Ein Beitrag zur Geschichte der Stile.
(.Aus der Mappe eines Kunstschreibers.)

Es war am 17. November 1774, als der noch jugendliche, aber bereits vergötterte Künstler Salembier in seinem Pariser Atelier aufgeregt auf und ab schritt. Man befand sich in jener Stilepoche des Rokoko, wo bekanntlich die Schnupftabaksdose das Vorbild für die Hausfassade zu werden anfing. Gesuchtester Verfertiger von Schnupftabaksdosen aber war augenblicklich besagter Salembier und seine oben erwähnte Aufregung rührte von einem Auftrage her, den ihm der neue Monarch, Ludwig der Sechzehnte, durch seinen Oberhofmarschall soeben hatte übermitteln lassen. Es handelte sich um eine Dose von ungewöhnlichen Dimensionen, die dementsprechend auch eine ungewöhnliche Verzierung erhalten sollte. Der Oberhofmarschall wagte einige Vorschläge, nur ganz zaghaft, da der verwöhnte Künstler als schroff und abweisend bekannt war. »Wie wäre es mit › Empire,‹ lieber Meister?« Salembier warf ihm einen mißbilligenden Blick zu. »Viel zu frühe!« – »Oder › Louis Seize‹?« – »Hm, das ließe sich erwägen!« – Das Resultat von Salembiers Erwägungen war eine Anzeige, die am Tage danach in den angesehensten Pariser Blättern erschien und folgendermaßen lautete:
    Allen meinen Freunden und Kunden zur Nachricht, daß ich nächsten Montag den Louis-Seize-Stil beginnen werde. Bestellungen auf Rokoko können nur noch bis Sonnabend effektuiert werden. Salembier, Artiste.
Die Annonce machte Sensation. Mit ihr war faktisch die »große Revolution« auf dem Stilgebiete eingeleitet. Der Verlauf derselben ist bekannt.
Als im Jahre 1804 der Konsul Bonaparte den Plan faßte, sich am 18. Mai zum Kaiser krönen zu lassen, verfehlte er nicht, den Abend vorher bei Salembier vorzusprechen und diesen von seiner Absicht in Kenntnis zu setzen. »Ich vermute,« bemerkte er leutselig, »daß es Ihnen nicht ganz apropos kommen wird, lieber Meister. Aber es läßt sich leider nicht verschieben.« Salembier verneigte sich fest, aber tief. »In der Tat, Sire, kommt es mir etwas schnell auf den Hals. Aber was muß, das muß (»Ce qu'il faut – faut.«) Tags darauf erschien im Moniteur jene seitdem der Geschichte angehörige Erklärung:
    Infolge von hier nicht näher zu erörternden Gründen fängt der Empire-Stil schon am nächsten Mittwoch an. Um das Lager zu räumen, stelle ich von heute an Louis-Seize-Artikel zu Zweidrittel des Preises zur Verfügung. Salembier, Artiste.
Ein nochmaliger Stilwechsel sollte dem Künstler erspart bleiben. Er starb am 27. Januar 1812. Als der eines der einflußreichsten Stilisten wird sein Name in der Kunstgeschichte immer genannt werden.

[Georg Bötticher: Allerlei Schnick-Schnack]

Montag, 4. Juni 2007

Nun ist es so gekommen

Nun ist es so gekommen, wie es sich der Innenminister inszenieren hat lassen. Ganz nach dem alten Rezept: Rabiate Einsätze bis einzelne Flaschen fliegen, dann Tempoverschärfung. Man stelle ein leeres Polizeiauto neben den schwarzen Block und Irgendeiner – bezahlt oder nicht – wird sich schon finden, der das Teil abfackelt. Prügel-Abgreiftrupps fordern Gegenreaktion heraus. Ob und wie viele Agents Provocateurs es für eine ordentliche Schlagzeile braucht ist heute so gar nicht meine Frage aber durchaus die, dass sehr viele Vertreter der in Rostock anwesenden Gruppierungen, die ganz offensichtlich gar nicht am Ort des Geschehens waren, die Gewalt zunächst ausschließlich von den Demonstranten haben ausgehen sehen. Zahlreiche Augenzeugen berichten da ganz anders. Die klare Eskalationsstrategie der Polizei findet noch nicht einmal Erwähnung; weder in den eigenen Publikationen schon gar nicht in der Presse. Mehr oder weniger offen wird diskutiert, künftig ganze Gruppen auszugrenzen, am besten auch möglichst ganz woanders zu demonstrieren. Nun ist es so gekommen, wie es sich der Innenminister inszenieren hat lassen.

Donnerstag, 22. Februar 2007

Die menschliche Existenz

Die menschliche Existenz ist ja nach Geburtstagskind Schopenhauer grundsätzlich „eine Art Fehler“ und spätestens heute, wo in Passau die „Wir sind Stoiber“-Transparente eingerollt werden – ein zünftiges „Vergelts-GOTT“ noch an das CSU-Mitglied aus dem Kreis Straubing-Bogen für diesen originellen Claim – müssen wir uns doch alle fragen, wer diese Art von Fehler dereinst verantworten wird, dass der Stoiber einfach so weggepaulit wurde.

Und so einen Lustigen wie den Edmund werden wir auch nicht mehr kriegen: Vorbei sind die Zeiten, als man an der Kneipentheke nur ein paar Mal „äh“ stottern musste und alle in Lachen ausbrachen, einen als großen Kabarettisten feierten und den Rest des Abends schulterklatschend mit Freibier versorgten. Politiker von morgen, Herrschaftszeiten, das sind solche wie Erwin Huber: ohne Ecken und Kanten, nicht einmal „ein richtiger Rausch als Zeichen ausschweifender Feierfreude“ [Leipziger Volkszeitung] ist von dem überliefert. Dass die CSU-Landrätin Gabriele Pauli gestern von Bodyguards geschützt werden musste, als sie die Halle verlassen wollte, ist immerhin tröstlich und zeigt, dass die Christsozialen noch weit davon entfernt sind, eine Partei zu sein.

Aber was war da gestern geboten am „größten Stammtisch der Republik“ [Reuters], dem 55. politischen Aschermittwoch: „Stoiber live und unplugged“ [focus online] war er vom wortgewaltigen CSU-Generalsekretär Markus Söder angekündigt. „Der Mann, der die CSU zur erfolgreichsten Partei Europas gemacht habe“, lobte Niederbayer Huber in der Kölnischen Rundschau und „Stoiber sei der Beste“ steigerte wiederum Söder ebenda hinterher um omnipräsent parallel in der Süddeutschen Zeitung - ganz Parteistratege - vom „Stoiber-Festival“ zu schwadronieren und damit gewissermassen die „bierdunstschwangere Atmosphäre“ [Süddeutsche Zeitung] als rhetorische Figur beschwörend, Stoibers „politische Heiligsprechung“ [focus online] vorzubereiten.

In Vilshofen ließ die SPD Stoiber zur Ehrerbierung „Muss I denn zum Städtele hinaus“ intonieren als „kleinen musikalischen Gruß nach Passau“ [Spiegel Online]. Von einer starken, gar „stärksten Rede“ berichtet der - traditionell unparteiische - Münchner Merkur: „Kämpferisch, emotional und bisweilen humorvoll“ sei er gewesen und die Basis habe ihn „dafür gefeiert wie einen Popstar“ [Münchner Merkur] und auch die FAZ zieht eine rundum „Gute Bilanz“, und sieht ihn „offen für Neues, für vieles, aber nicht für alles“. Keiner fordere so Werte von Heimat, Familie und unbedingter Loyalität ein und lässt uns seine überstürzte Flucht aus der Hauptstadt vergessen machen. Wer - außer Seehofer vielleicht - kann dort schon Leben? Die CSU ist eben vor allem Heimatverbunden und nur dann Weltoffen, wenn sich die Welt den Bayern angleicht und der Muselmann im Ramadan ein paar Weißwürsterl und das dazugehörige Weisbier als Brotzeit einnimmt während er aus dem Brauchtumskatalog ein fesches Dirndl für die Braut aussucht.

Was also kann eine verwirrte äh äh äh heimatverbundene Partei wie die CSU dazu gebracht haben, einen weitgehend intakten Politiker gegen seinen Willen in die Frühpension zu schicken? Hat nicht Kurt Beck Recht, wenn er gestern (wahrscheinlich unter Tränen) feststellt, es sei „bitter“ den Edmund so „abzumeiern“ und das sei „keine Art, mit Menschen umzugehen“ [Spiegel Online]? Sicher, das Sprachmodul war nicht immer voll funktionstüchtig aber sollte das der Grund sein für eine so einschneidende Maßnahme?

Die Wahrheit liegt ganz offensichtlich im Klimabericht und dem Hinweis, dass neben Kohlendioxid auch Methan- und Lachgas die heraufziehende Klimakatastrophe verursacht. Da hat sich die stets sorgende Sozial-Partei gedacht: Wenn der Australier auf die Glühbirne verzichtet, der Inder auf die heilige Kuh, dann ja dann müssen wir eben im Namen des großen Ganzen auf den Edmund verzichten, in der Hoffnung es werde künftig weniger Lachgas emittiert (was genuin chemisch zwar schierer Nonsens ist, aber halt schon arg menschlich).

Nun wissen wir seit Schopenhauer, dass in der streng kausal geordneten empirischen Welt, der Welt der Vorstellung, kein Platz ist für ohne rein-empirische Ursache handelnden Menschen was er uns und dem Edmund versucht hat in dem Satz mitzugeben: „Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.“ [A. Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung, 1818/19] Und wirklich weiß die die Süddeutsche Zeitung, Stoiber habe zwar eine Abschiedsrede gehalten, „aber Abschied nehmen will er nicht“.

Aber wie, vieltausenköpfige Leserschaft, soll es nun weitergehen mit dem Edmund? Für eine verantwortungsbewusste Solidargemeinschaft stellt sich doch die Frage, wie Stoiber neuen Lebenssinn finden kann. Nicht dass Stoiber am Ende, aller Partei- und Führungsämter beraubt, ziellos durch den Bayrischen Wald streift, von Braunbärenjägern gehetzt. Wird ihn der Seehofer mal an seine Geliebte ranlassen und sich im Gegenhandel die Parteispitze erbeten? Einen wichtigen Hinweis auf sein künftiges Wirken hat der humorige Noch-CSU-Chef bereits vor acht Jahren der [Frankfurter Neue Presse, 15.06.1999] gegeben: „Ich werde eher Trainer von FC Bayern München als Kanzlerkandidat der Union.“ Na, dann hätten wir das doch auch gelöst.

Freitag, 12. Januar 2007

Hier ist nichts düster, das scheint nur so

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[Buster: Schiffswerft, 2007]

Dienstag, 26. Dezember 2006

Heimat – Versuch einer zwischenweihnachtlichen Reisereflexion

„Froh kehrt der Schiffer heim an den stillen Strom
Von fernen Inseln, wo er geerntet hat;
Wohl möchte auch ich zur Heimat wieder;
Aber was hab ich, wie Leid geerntet?

Ihr holden Ufer, die ihr mich auferzogt,
Stillt ihr der Liebe Leiden? ach! gebt ihr mir,
Ihr Wälder meiner Kindheit, wann ich
Komme, die Ruhe noch einmal wieder?“

[Johann C. F. Hölderlin: Die Heimat]




Also, so eine Heimat ist ja schon was Tolles. Obwohl, wenn du in der Heimat bist, ist sie oft gar nicht so toll. Deshalb gehst du woanders hin, sogar ins Rheinland. Aber selbst wenn man woanders hingeht, ist man wo daheim. So ist das.

Obwohl, wenn man weggeht, kommt man wohin, aber je schneller man geht, je kürzer ist man wo, dafür aber öfter, aber eben immer weniger daheim. Es gibt sogar manche, die sind nirgends daheim. So kann das kommen.

Mit einer Heimat gehörst du ja wohin. Andererseits, was ist, wenn es sie nicht mehr gibt? Man wohnt ja eigentlich immer wo. Manche wohnen trotzdem nirgends. Wer nirgends wohnt, der ist natürlich trotzdem wo, aber eben nicht in der Heimat. Meistens jedenfalls.

Man kann natürlich auch in der Heimat nirgends wohnen. Wer auf Dauer nirgends wohnt, der ist meist viel unterwegs. Die Frage ist dann eher: kommst du her oder gehst du hin? Obwohl, da musst du schon wissen, wo du bist. Ganz sicher.

Erst wenn du hier bist, kannst du sagen, du kommst von dort. Aber eigentlich kommt man ja gar nicht von dort. Man war vielleicht dort, aber man kommt von wo ganz anders, eigentlich jetzt. Aber viele sehen das gern auch mal anders. Ich nicht.

Und wenn du zurückkommst, bist du ja auch nicht mehr derselbe. Da ist ja nicht mehr viel von einem übrig, nicht dass man weniger wäre oder so, aber man ist eben inzwischen ein anderer. Selbst wenn die Heimat die gleiche wäre. Selbst dann.

Die Heimat, das ist wie ein Fluss, das fließt einfach so. Aber er ist halt nie gleich. Eigentlich gibt's ihn auch gar nicht, obwohl er lange schon fließt, aber eigentlich fließt er gar nicht, da jedenfalls nicht und mit jedem Tropfen ist er auch ein anderer, ist doch klar oder? Ganz klar.

Zu Hause ist die Heimat am schlimmsten zu ertragen Heimat wird mit jedem Kilometer Entfernung schöner. Und doch gibt’s Heimat bloß, wenn du dort bist. Andererseits ist alles Heimat - obwohl keiner bleibt ewig.



[Buster: Neckar III & IV, Heimat wird mit jedem Kilometer Entfernung schöner, 2006]

Donnerstag, 14. Dezember 2006

Vom zoon politicon und der Dienstleistungswüste

61 Jahre nachdem einen Steinwurf von meinen Schreibtisch entfernt eine Partei gegründet wurde, die sich auf die Fahnen geschrieben hat uns mit christlichem Sozialismus in den Untergang zu führen und 34 Jahre nachdem der letzte Mensch den Mond verlassen hat, ist die Menschheit allem Anschein nach trotz Karl Kraus Warnungen noch nicht untergegangen. Dies allerdings widerlegt „Die letzten Tage“ durchaus nicht: Ignoranz, Borniertheit, Doppelmoral und vor allem die Inkompetenz der so schlecht genannten „Entscheidungsträger“, also alles, was schon Kraus an den Rand des Wahnsinns getrieben hat, finden wir heute mehr denn je vor. Wir haben uns - schlimmer noch - daran gewöhnt.

„Der Mensch ist im wörtlichsten Sinne ein zoon politikon, nicht nur ein geselliges Tier, sondern auch ein Tier, das nur in der Gesellschaft sich vereinzeln kann.“ [Karl Marx, Kritik der politischen Ökonomie, MEW 13]

Die Vorweihnachtszeit kommt für Angestellte im Einzelhandel fraglos einer Charakterprüfung gleich. Ich selbst konnte die letzten Tage mehrfach feststellen, dass zur Adventszeit überdurchschnittlich viele Menschen in Buchhandlungen auftreten, die offensichtlich nicht in der Lage sind, den Beipackzettel ihrer Psychopharmaka zu lesen. Umso wohltuender sind da unkritische und vorbehaltlos konsumwillige Mitmenschen, wie ich eben einen angetroffen habe in der Schlange vor mir.

„Sie wünschen bitte?“
„Ein Buch.“
„An was haben Sie denn da gedacht?“
„Ein Buch für fünf Euro.“
„Irgendeine besondere Richtung?“
„Nein.“
„Für Kinder?“
„Nein.“
„Für eine Frau?“
„Nein.“
„Für Sie selbst?“
„Nein.“

Die Verkäuferin beginnt unkoordiniert zu blinzeln und sucht mit nervös-hektischen Blicken ihre Kollegin. Offensichtlich ist sie mit der Situation hoffnungslos überfordert. Hinter mir stehen an die fünf zunehmend unzufrieden werdende Kunden, ich überschlage die Wahrscheinlichkeit dass unter ihnen ein potentieller Amokläufer sein könnte und bin mir sicher, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis mir einer der Wartenden mit den Memoiren des Altbundeskanzlers aus Ungeduld und Angst, er könnte das Fest des Friedens verpassen, die Schädeldecke zertrümmert.

Neben mir türmen sich Bücher zu Knabenhohen Stapeln. Auf einem dunkelblauen mehrere Hundert Seiten dicken steht mit rotem Aufkleber hervorgehoben „Bestseller 5 €“. Ich nehme das Buch und drücke es dem vor mir Wartenden wortlos in die rechte Hand. Zustimmendes Gemurmel hinter mir zeugt von unverholenen Beifallsbekundungen. Der Mann nickt mir gütig zufrieden zu, legt die fünf Euro auf die Theke, schickt der Buchhändlerin einen mürrischen Blick hinterher, wohl um seinen Unmut über die unzureichende Beratung auszudrücken, und geht.

So macht man das.

Dienstag, 28. November 2006

Liebes Internetz ...

... heute war ich mit Frau P. aus M. in B. zum Frühstücken im C. War aber schon Mittag fast Zwölf wegen der doofen DB. Nach dem ausgiebigen F. sind wir zum R. und in die R. gegangen um etwas zu s. Dort gab es viel zu b. und s. Danach haben wir noch kurz bei G. in der BKH vorbeigeschaut aber eine S. ist einfach zu kurz um die ganze G. anzugucken. Dann gingen wir doch lieber für umme ins HDG, dort war dem K. sein Holzstuhl, dem S. R. seine Vespa und dem A. sein Auto und Frau P. aus M. wollte eine parlamentarische D. über atomare A., ich aber etwas H. und der Computer errechnete ein Patt. So sind wir in B. dann grade noch mal von der atomaren A. verschont geblieben …


PS: Dieser Monat hat einfach kein gutes Image, aber er ist ein guter Kerl.

„Solchen Monat muss man loben:
Keiner kann wie dieser toben,
Keiner so verdriesslich sein
Und so ohne Sonnenschein!
Keiner so in Wolken maulen,
Keiner so mit Sturmwind graulen!
Und wie nass er alles macht!
Ja, es ist 'ne wahre Pracht
...“

[Heinrich Seidel: November]

Freitag, 24. November 2006

Jetzt neu: Blog Buster 2006!

Wenn es, wie wir seit spätestens gestern wissen vergessen müssen, einen Preis namens „Goldener Kanaldeckel 2006“ in dieser besten aller möglichen Welten gibt, wer sollte und könnte mich davon abhalten, den noch sagenumwobeneren Preis „Blog Buster 2006“ ins vergängliche Leben zu werfen? Alljährlich verliehen für sagen wir mal herausragendes „gelebtes Unverständnis im Haifischbecken der Blogwelt“.

Blog_Buster
[Buster: Dr. B. Uster, nach der einstimmigen Wahl entschlossen die Arbeit aufnehmend, Bleistiftradierung mit Textmarker auf Kopierpapier, 2006]

Dr. B. Uster, Leiter des Instituts für Überirdische Reminiszenz, wurde soeben einstimmig als Vorsitzender der selbstverständlich international multilingual transgender besetzten Jury eingesetzt und beauftragt, das weitere Procedere voranzutreiben. Wir hören von ihm die Tage …

Blog_Buster3
[Buster: Bildausschnitt (für die italienische Schuhindustrie), 2006]

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BusterG - 24. Jul, 09:56
Das nenne ich mal Ausdauer!
Das nenne ich mal Ausdauer!
huflaikhan - 23. Jul, 13:19

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