wohlfeil

Freitag, 30. November 2007

Chapel Street

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[Chapel Street, Dublin. Buster 2007]

Mittwoch, 21. November 2007

The Big Issues

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[Pigeon House Road, Dublin 2007]

Sonntag, 15. Juli 2007

In Dänemark

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[Internetlos in Hirtshals, Dänemark, Juli 2007}

Mittwoch, 31. Januar 2007

In der Badeanstalt

Köpfe glatzen
Bäuche blähen
Latschen knartzen
Haar verweist

Günter netzert
Johann lafert
Stirne tropfen
Handtuchfern

Nägel gilben
Düsen walken
Meersalz totes
Brillenblind

Ärsche wogen
Schwänze kräuseln
Titten wippen
Salzaufguss

Füße kneipen
Wechselbäder
Froilein hörnse
Nochn Bier

Montag, 15. Januar 2007

Schmonzette der Woche

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[Buster: Letzte Sonne am Wasserturm - eine richtig kitschige Schmonzette, 2007]

Montag, 20. November 2006

Als das Ferntonkino einmal fast nicht erfunden wurde ...

Am 20.11.1928 nahm der Sender Königs Wusterhausen bei Berlin das Bildfunkverfahren auf und eröffnete damit wenig rühmlich das Zeitalter des Deutschen Fernsehens. Fehlendes Konzept wie auch das überaus mäßige Interesse führten allerdings gut ein Jahr später wieder zur Einstellung des Versuchsbetriebes.

So hätte es bleiben sollen, und alle Einschlafquoten wären Geschichte. Weiß doch ein italienisches Sprichwort: „Das Radio ist eine Art verbessertes Fernsehen, weil nur noch der Ton übertragen werden muss.“ 1929 begann aber fahrlässiger Weise das Reichspostzentralamt erneut mit der Ausstrahlung von Versuchssendungen, ein Jahr später kamen erste vollständige Fernsehgeräte auf den Markt, die vielversprechend „Ferntonkino“ oder „Telehor“ genannt wurden. Es begann das, was nach Luhmann die Kommunikationsmedien definiert:

„… diejenigen evolutionären Errungenschaften, die an jenen Bruchstellen der Kommunikation ansetzen und funktionsgenau dazu dienen, Unwahrscheinliches in Wahrscheinliches zu transformieren.“ [Luhmann: Soziale Systeme, 220] und letztendlich dazu führt, dass mir Menschen im Ferntonkino heute um 14:40 Uhr von ihren 26 Piercings im Intimbereich und der unklaren Vaterschaft von sechs Kindern erzählen, nur weil ich mich gefreut habe einmal fünfzehn Minuten weder Kerner noch Beckmann zu sehen. So kommt das.

Wer heute nicht mehr hinschauen mag, stöbere in den Materialien zur Geschichte des Fernsehens auf Histoire de la Television, ich bleibe unerbittlich am Ball und werde heute ausnahmsweise mal zur frühen Stunde belohnt. Ab morgen ist dann bezüglich der Startzeiten wieder alles wie gehabt und „Mies vailla menneisyytta“, soviel verrate ich schon mal, endet mit diesem unvergesslichen Dialog: „Ich hatte Angst, du kommst nie wieder”. „Grundlos“.

Dienstag, 31. Oktober 2006

Busters brillante ...

Busters brillante Business-Bläne (Teil 246.):
Echthaarverkürzung: Pro Strähne nur 50 Cent

Samstag, 2. September 2006

Die kleine Anfrage: Baudelaire …

Frau Polly fragte an und ich möchte lösen:

A une passante

La rue assourdissante autour de moi hurlait.
Longue, mince, en grand deuil, douleur majestueuse,
Une femme passa, d'une main fastueuse
Soulevant, balançant le feston et l'ourlet ;

Agile et noble, avec sa jambe de statue.
Moi, je buvais, crispé comme un extravagant,
Dans son oeil, ciel livide où germe l'ouragan,
La douceur qui fascine et le plaisir qui tue.

Un éclair... puis la nuit ! - Fugitive beauté
Dont le regard m'a fait soudainement renaître,
Ne te verrai-je plus que dans l'éternité ?

Ailleurs, bien loin d'ici ! trop tard ! jamais peut-être !
Car j'ignore où tu fuis, tu ne sais où je vais,
Ô toi que j'eusse aimée, ô toi qui le savais !

[Charles Baudelaire, A une Passante. Recueil : Les fleurs du mal]

Zu finden beispielsweise bei Poésie francaise und der - vermutlich auch „Olle“ - Stefan George übersetzt das (zum Beispiel hier) dann so:

EINER VORÜBERGEHENDEN

Es tost betäubend in der strassen raum.
Gross schmal in tiefer trauer majestätisch
Erschien ein weib - ihr finger gravitätisch
Erhob und wiegte kleidbesatz und saum

Beschwingt und hehr mit einer statue knie.
Ich las - die hände ballend wie im wahne
Aus ihrem auge (heimat der orkane):
Mit anmut bannt mit liebe tötet sie.

Ein strahl ... dann nacht! o schöne wesenheit
Die mich mit EINEM blicke neu geboren
Kommst du erst wieder in der ewigkeit?

Verändert - fern - zu spät - auf stets verloren!
Du bist mir fremd - ich ward dir nie genannt
Dich hätte ich geliebt - dich die's erkannt.

[Charles Baudelaire, A une Passante. Übersetzung Stefan George]

Freitag, 1. September 2006

Roll over Beethoven ...

Beethoven goes Podcasting.

Zum gestern gestarteten Bonner Beethovenfest gibts auf DW-WORLD.DE Audio-Dateien sowie ein ausgewähltes Manuskriptangebot: Vier Beethoven-Konzerte und drei Auftragskompositionen hier zum Herunterladen.

Dienstag, 4. Juli 2006

Blatterrepublik Deutschland

„Damit ein Ereignis Grösse habe, muss zweierlei zusammenkommen: der grosse Sinn Derer, die es vollbringen und der grosse Sinn Derer, die es erleben. An sich hat kein Ereigniss Grösse, und wenn schon ganze Sternbilder verschwinden, Völker zu Grunde gehen, ausgedehnte Staaten gegründet und Kriege mit ungeheuren Kräften und Verlusten geführt werden: über Vieles der Art bläst der Hauch der Geschichte hinweg, als handele es sich um Flocken.“ [Friedrich W. Nietzsche, Unzeitgemäße Betrachtungen, 1873]
Unstrittig ist, dass Wähler nunmehr ganz zum „Publikum“ mutiert sind, die aktiveren darunter führen ein Public-Viewing-Leben zwischen bunten Wimpeln, Pappbesteck und warmem Bier. Während der WM rechnen Parlamentarier bestenfalls zu einer Parallelgesellschaft jenseits der Matrix, die sich nicht hinlänglich integrieren wollen. Sie winken den Haushalt für das laufende Jahr, die Steuergesetzte und erhöhte Krankenkassenbeiträge durch als wären es englische Fanartikel die vor dem Ablauf des Verfallsdatums noch schnell auf dem Wühltisch unters Volk gebracht werden müssen.

Apokalyptische Rhetorik - von der Union bereits im vergangenen Wahlkampf durchkonjugiert - ist wieder da in alter Frische: Der „Exportweltmeister“ ist ein Sanierungsfall und die Merkel steht faktisch einem Entwicklungsland vor, das auch im Beiprogramm der WM teilzeitregiert werden kann. Nur noch eine Frage der Zeit bis die Regierungsgeschäfte an eine Interessengemeinschaft von DFB und FIFA übergeben werden. Coca-Cola hat Interesse bekundet, große Teile der Republik aufzukaufen um dort Coca-Plantagen und Trinkbüdchen zu errichten.

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VierlagigeRastung - 25. Jul, 01:46
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BusterG - 24. Jul, 16:14
Großartiger Pluralis...
Großartiger Pluralis Majestatis, passt zur barocken...
weltverbesserung - 24. Jul, 14:31
Oh ja!
Wir Bei Chez Buster geben ALLES für die vieltausendköpfige...
BusterG - 24. Jul, 09:56
Das nenne ich mal Ausdauer!
Das nenne ich mal Ausdauer!
huflaikhan - 23. Jul, 13:19

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