kregel

Donnerstag, 3. Juli 2008

Testbild

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Nachtrag:
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Freitag, 27. Juni 2008

Kleines Silberauto in der Arschbar

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[Atelier van Lieshout: BarRectum. 800x800x250 cm, Fiberglas, Holz, 2005 vor dem Folkwang]

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[Nachtrag: Arschbar hinterrücks weichgezeichnet vor Folkwang]

Sonntag, 4. Mai 2008

Grenze

„Träumend plant der Geist seine eigene Wirklichkeit.“
[Søren Aabye Kierkegaard, Die Wiederholung 1843]


[Zum Puzzlmacher]


"Und das Subjekt gehört nicht zur Welt,
sondern ist eine Grenze der Welt."

[L.W: Tagebücher, 02.08.1916.
In: Werkausgabe Band 1, Suhrkamp,
Frankfurt a.M. 1984, S. 174]

Donnerstag, 14. Februar 2008

Winter?

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"Faule Winter geben mürbe Schafe." [Bauernregel]

Donnerstag, 7. Februar 2008

Hallelujah Evolution!

Was gibt es angenehmeres als einen verregneten Aschermittwoch mit dem alten Christenhetzer Charles Darwin auf dem Sofa zu verbringen und zu staunen was ein Mensch im Rahmen der natürlichen Auslese alles ertragen kann? Liveübertragungen von Achermittwochversammlungen in Phönix, Länderspiele gegen Österreicher, tägliche Flockemeldungen und selbst wenn der Aufzug nicht geht sterben wir nicht aus.

1.576 Stufen: Mit dem Aufzug wäre es bequemer und freilich auch schneller aber Thomas Dold, Student der Wirtschaftswissenschaften und amtierender Weltmeister im Rückwärtslaufen, packt den Hattrick und gewinnt zum dritten Mal in Folge den Empire State Building Run Up in New York. Nun habe ich ja selbst unter anderem auch solchen Unsinn studiert und verstehe daher durchaus, dass allerlei kompensatorische Tätigkeiten nötig sind schon allein um sicherzustellen, dass man nicht täglich mehrere Kommilitonen erdrosselt die ja insbesondere in dieser Fakultät gerne farbentragend und schlagend ihre Freizeit vertändeln. Auch Darwin rät ab von solchem Unsinn und sieht in Dold den aussterbenden Zweig der Evolution, schließlich könne jeder, der mit dem Aufzug die 86 Stockwerke zurücklegt, gleich mehrfach seinen Genpool vermehren bis der Treppensteiger oben angekommt; denn: „Die Zeit ist die wichtigste Zutat im Rezept des Lebens“ [C. Darwin: Notizen, 1844].

Fast hätten auch die Österreicher den ollen Charles bestätigt der ja schon 1844 die erste Halbzeit vorausgeahnt haben muss als er schrieb: „Die Säugetiere haben die Dinosaurier verdrängt, weil sie schneller, kleiner und aggressiver waren“ [C. Darwin, ebd.]. Nur das mit der Chancenverwertung hat der Darwin noch nicht ausreichend berücksichtigt seinerzeit, der Fußball lag damals freilich auch noch ganz in den Anfängen, weil alle in den Bäumen turnten. Und da nach Charly alle Organismen durch einen kontinuierlichen Verzweigungsprozess von gemeinsamen Vorfahren abstammen, fühle ich mit Flocke ebenso verwandt wie mit Jens Lehmann (2. v. re.), bei dem gestern fast jemand gemerkt hätte, dass er genau so schlecht spielt wie der depperte Kahn aber halt den besseren Frisör hat und deshalb für den Rest des Jahrtausends Jahrhunderts gesetzt ist.

Als ich dann noch erfahre, dass der Flocke ihr Vater im Rahmen der großen Familienzusammenführung nun aus dem miefigen Gladbach wieder ins fränkische darf, gibt es kein Halten mehr und ich spüre: Alles wird gut und wir Deutschen sind wieder wer, mindestens Eisbärzüchter eben. Und weil mit Darwin die natürliche Auslese dafür sorgt, „dass immer die Stärksten oder die am besten Angepassten überleben“ [C. Darwin, ebd.] wird das Modell Flocke 2.0 in acht Monaten ganz sicher mit eingebauter Webcam in Nürnberg das Licht erblicken und Thomas Dold 3.0 im „Kampf ums Dasein“ [C. Darwin, ebd.] aka Einschaltquote niederringen dass es sich gewaschen hat und dann sogleich den CSU-Vorsitz übernehmen, weil nun wieder ein Franke dran ist.

Sonntag, 20. Januar 2008

Brauchtumspflege

Bereits am nächsten Freitag werden erste Veedelzüge in Bonn beginnen und ich bin noch immer unsicher, welche Kostümierung dieses Jahr am angebrachtesten wäre. Selbstredend ist hierbei größte Sorgfalt vonnöten, schließlich habe ich nicht nur einen respektablen Ruf zu verteidigen sondern gelte seit jeher im Rheinländischen als Trendsetter für künftige Sessionen.

Natürlich sollte das Kostüm die dialektische Ausgelassenheit, baccanalische Fröhlichkeit und überschäumenden Lebensfreude des rheinländischen Karneval adressieren, aber auch die emanzipatorisch aufbegehrende Verhöhnung der französischen Besatzungsmacht ist traditionell wesentlicher Bestandteil meiner aufwendig gearbeiteten Kostüme. Neben diesen beiden Aspekten orientiere ich mich - auch um mich mir meiner Wurzeln im Süddeutschen Raum zu versichern - an Elementen aus der alten „Burefasnacht“ und darüber hinaus sollte auch eine Einordnung in einen liturgischen Kontext möglich sein. Schließlich wollte ich dieses Jahr mein Kostüm als eine Hommage an den großen Mann der Deutschen, nein Europäischen Politik verstanden wissen wollen, der im zurückliegenden Jahr seine äh äh äh gewichtigen Ämter im fernen München an die äh äh äh nächste Generation weitergegeben hat, deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen heuer auch Rosenheimer Trachten zu zitieren. Andererseits sollte die Kostümierung natürlich auch nicht so aufwendig sein, dass das Gleichheitsprinzip als ein bis heute charakteristisches Merkmal des Karnevals dadurch verletzt werden könnte.

Die Beratungen mit zahlreichen Brauchtumsexperten dauern noch an. Nur noch eine Frage von Tagen also …

Dienstag, 13. November 2007

row well

“We keep you alive to serve the ship - so row well ... and live!”
[Galeerenkapitän in Ben Hur]

Donnerstag, 2. August 2007

Was vernünftig ist, ist wirklich

IMG_6329n Was vernünftig ist, ist wirklich,
und was wirklich ist, ist vernünftig.
[G. F. W. Hegel: Grundlinien der Philosophie des Rechts]

So ein Fußbruch wäre ja kein Beinbruch, ist aber nach neuesten CT-Berechnungen nur ein Anbruch und ich bin nur noch Teilzeitgipsträger.

Dienstag, 29. Mai 2007

Ereigniskarte

Your illness license has expired:
report back to health immediately.

Dienstag, 13. Februar 2007

Vom Herr GOTT und Frau Monhaupt

Sollte es wider Erwarten doch einen Herr GOTT geben, (dieser hat uns in den letzten paartausend Jahren wahrhaftig wenig genug Anlass gegeben, daran auch nur im Entferntesten zu glauben) sollte es also dennoch einen Herr GOTT geben, einen lieben gar, wie man es mir in meiner Kindheit vergeblich hat beibringen wollen, dann sieht er ganz gewiss so aus, wie Wolfgang Borchert ihn in seinem expressionistischen Drama „Draußen vor der Tür“ beschreibt, das vor sechzig Jahren Uraufführung hatte: Ein gebrechlicher, hilflos und verwirrt wirkender alter Mann, der „januareisig", „graugestaubt" und „abgrundverstrickt" zu uns spricht: „Ich bin der Gott, an den keiner mehr glaubt und ich kann es nicht ändern“.

ZDF prime Time gestern Abend: Der Aufmacher der Nachrichtensendung „30 Jahre nach dem Deutschen Herbst“, Claus Kleber spricht von Opfern, die noch immer Opfer sind und Tätern, die nun frei kommen. Spricht nicht von Haftbedingungen, die Amnesty International oft und unwidersprochen als Folter bezeichnet hat - mitten in diesem vielbemühten „Der Rechtsstaat zeigt Größe“. Dann leitet er über zu einem so genannten „Gastkommentar“ und es spricht Margot Käßmann, Hanoveranische Landesbischöfin. Die sucht uns wortgewaltig zu trösten, dass die Taten noch weiter gesühnt werden müssen und werden. Denn, so die Frau Bischöfin, Brigitte Monhaupt wird sich vor Gott rechtfertigen müssen.

Und wenn dann der Herr GOTT und die Brigitte Monhaupt exklusiv bei Kerner auftreten – komplettiert etwa mit Verona Poth und Franz Beckenbauer sollte da doch die 50% Marke Zuschauerbeteiligung geknackt werden können – und der Moderator den „januareisig", „graugestaubt" und „abgrundverstrickten" Herr GOTT fragen wird, was er der Frau Monhaupt zu sagen habe. Diese wimpernschlaglange Stille die entsteht, wenn der allmächtige Herr GOTT dann an all das denkt, was er verhindern hätte können und besser auch verhindert hätte, die werde ich genießen. Aber ob einer das Zögern bemerken wird?

-der_fall

[Buster: Als der Herr GOTT Verona Poth einmal ein Bein stellte, 2007]

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Oh ja!
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BusterG - 24. Jul, 09:56
Das nenne ich mal Ausdauer!
Das nenne ich mal Ausdauer!
huflaikhan - 23. Jul, 13:19

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